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| Quelle | TOURDATA |
Ausstellung im Schütz Art Museum - Ben Tuge
2026
Die Veranstaltung
„Meine Kunst ist eine Reise der Selbstfindung und Heilung. Der kreative Prozess ist ein Moment der Transzendenz, in dem ich ein tieferes Gefühl der Erfüllung erfahre“, erzählt Ben Tuge, in Südafrika lebender, aus Simbabwe stammender Bildhauer, Jahrgang 1969. „Ich möchte Diskussionen und eine tiefere Verbindung zu meinen Betrachtern anregen und sie ermutigen, verschiedene Perspektiven zu erkunden. Die rauen Texturen meiner Skulpturen laden die Betrachter ein, das Werk aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und mit jedem Blick neue Erkenntnisse zu gewinnen. Meine Kunst ist eine Einladung zum Innehalten, Nachdenken und Weiterschauen.“ Man erwarte das Unerwartbare, und erfahre fragile Manifestationen des Seins. „Ich modelliere meine Arbeit zunächst im Kopf und stelle mir das fertige Stück vor, bevor ich das Holz berühre. Der Prozess ist meditativ, ein Tanz zwischen Schöpfer und Material. Ich genieße das Gefühl, das Holz zu meißeln, zu formen und zu veredeln und die verborgene Schönheit darin zum Vorschein zu bringen.“ Derart beschreibt Tuge den kreativen Prozess, ganz persönlich, ungeschönt und ohne Schnörkel.
Holz ist Ausgangspunkt seiner Schöpfungen, seiner Skulpturen, seiner Figuren, oszillierend zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Holz als Ausgangspunkt ist aus mehrfacher Hinsicht auch philosophisch interessant. Einerseits ist Holz in der afrikanischen Kunst, in der Jahrhunderte alten Geschichte der naiven Kunst des afrikanischen Kontinents traditionell verhaftet, andererseits ist Holz auch rituell und philosophisch betrachtet, Bezugspunkt zur Natur, zu einer Philosophie, als Menschheit in Frieden, in Einklang mit dem Universum, in Harmonie mit der Natur zu leben. Die Geschichte seines Volkes, seines Stammes, seines Landes, und die Geschichten aus der traditionellen Kultur des afrikanischen Kontinents – in unseren Breiten oft „Terra Incognita“ – bevölkern und bereichern sein umfangreiches Oeuvre; analog zur traditionellen naiven Kunst des afrikanischen Kontinents, in dem Larven, Holzfiguren, Ahnentöpfe, Köpfe, Masken, Fratzen Zeugnisse des Geistes und der Geister repräsentierten – oszillierend zwischen Totem und Tabu.
Komplizierte Schnitzkunst ist es, die den lebendigen Geist der simbabwischen Kultur spiegelt, einerseits, und ein globales Leben inkludiert andererseits. Mythen und Legenden seines Volkes werden in Ben Tuges Arbeiten wieder lebendig. Viele seiner Arbeiten erfahren durch Vervielfältigung, gegossen in Bronze, eine weitere Dimension. Naturgemäß ist die Archaik des bearbeiteten, kargen Holzstückes unverwechselbar, in Bronze gegossen aber verliert die Verwitterung und Verletzlichkeit ausgesetzte Fragilität ihre Endlichkeit, und erfährt nicht zuletzt auf Grund des widerstandskräftigen und preziösen Materials eine neue Unverwechselbarkeit und eine Note der Unendlichkeit. „Ich modelliere meine Arbeit zunächst im Kopf. Der Prozess ist meditativ, ein Tanz zwischen Schöpfer und Material. Ich genieße das Gefühl, das Holz zu meißeln, zu formen und zu veredeln und die verborgene Schönheit darin zum Vorschein zu bringen.“ So könnte man die von einer speziellen Aura, einem archaischen Charisma, einer leicht fremdelnden Entrücktheit geprägten, um nicht zu sagen, beseelten Ergebnisse beschreiben. In Momenten der Transzendenz entstanden „Monumente der Transzendenz“.
Geöffnet:
DI-FR: 10:30-17.30 Uhr
SA, SO und Feiertag: 10:00-18 Uhr
Nibelungenstraße 36, A-4090 Engelhartszell
Tel: +43 7717 20320
Mail: office@schuetzartmuseum.at
Web: www.schuetzartmuseum.at
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