Burgstall Schönstein

Quelle: Schwäbischer Albverein, Autor: Jürgen Gierke

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Grundriss
Erläuterungen
Die Gräben sind noch sichtbar

Beschreibung

Diese Anlage stellt den Überrest der in den Bauernkriegen zerstörten Burg Schönstein dar. Das zentrale 30x40 m große Burgplateau ist von einem 20 m breiten und 3 m tiefen Graben umgeben, der in den anstehenden Muschelkalk hineingearbeitet worden ist. Der im inneren der Anlage befindliche Mauerschutt und das stark zerwühlte Plateau machen es wahrscheinlich, daß die Burgruine als Steinbruch verwendet und abgetragen wurde. Der Innere Graben wurde von einem 120m langen, ca. 10m breiten und 4 m tiefen Außengraben umgeben. Im Osten befindet sich ein 50m langer und 3 m breiter Schuttdamm, der zum Burgstall hinauf führt. Hierbei könnte es sich um die alte Auffahrt handeln. Die 1295 erstmals erwähnte Burg lag über dem ebenfalls in den Bauernkriegen zerstörten und nachher nicht mehr aufgebauten Ort Dippach. Wenn auch heute zum Stadtgebiet Röttingen gehörige Ort selbst nicht mehr vorhanden ist, und die nachfahren der ehemaligen Bewohner inzwischen in anderen Ortschaften ansässig sind, so findet sich hier gleichwohl das Kuriosum, daß dieser Ort heute noch als Gemeinde Schönstheim ohne Dorf mit einem eigenen, regelmäßigen gewählten Bürgermeister weiterlebt.

Quelle: Broschüre  Archäologischer Wanderpfad  Aub - Bieberehren - Riedenheum - Röttingen

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