Brunnenhof und Salzmaierstiege

Quelle: Chiemgau Tourismus e.V., Autor: Chiemgau Tourismus

Beschreibung

Vom Brunnenhof vor dem Rathaus ist es nicht weit zur Salzmaierstiege (derzeit nicht begehbar – bitte den Glasaufzug in der Höllbräu-Passage oder die Treppen beim Rathaus benutzen). Sie war der direkte Weg von der Stadt hinab in die Au.

Vom Brunnenhof vor dem Rathaus ist es nicht weit zur Salzmaierstiege (derzeit nicht begehbar – bitte den Glasaufzug in der Höllbräu-Passage oder die Treppen beim Rathaus benutzen). Sie war der direkte Weg von der Stadt hinab in die Au. Von 1619 bis 1912 wurde dort Salz erzeugt. Durch die Soleleitung – ein technisches Meisterwerk von Hans und Simon Reiffenstuel und die erste aus Holzdeicheln bestehende „Pipeline“ der Welt – strömte die Reichenhaller Sole (salzhaltiges Wasser) über Inzell und Siegsdorf in das Sudhaus der Traunsteiner Saline. Zur Salzsiedeanlage gehörte eine Werksiedlung für die Salinenarbeiter, erbaut nach dem Vorbild der Augsburger Fuggerei. Der „Salzmaier“, ein hochgestellter Beamter, war ihr oberster Verwaltungs- und Gerichtsherr.

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