Auf den Gipfel der Pleisenspitze

Quelle/Autor: Naturpark Karwendel

Pleisenhütte Blick
Blick auf die Pleisenspitze vom Brunnstein aus

Die Tour

Ausgedehnte Bergtour auf einen der „Klassiker“. Auf einfachen Forstwegen bis zur Pleisenhütte, dann auf einem steilen, aber technisch unschwierigem Steig bis zum Gipfel. Gute Kondition erforderlich, ansonsten als Zweitagestour mit Übernachtung in der Pleisenhütte empfehlenswert.

Vorbei an der versteckten Birzelkapelle zum romantischen Karwendelsteg, wo die Karwendelschlucht beginnt und dann lange Zeit bergauf führt uns der Weg zur Pleisenspitze. Nach der urigen Pleisenhütte lassen wir die Baumgrenze hinter uns und erreichen bald die alpinen Wiesen der Pleisenflanke. Hier lassen sich öfters größere Rudel Gämsen beobachten. Außerdem gibt es hier eine mit einer Eisenleiter begehbare Höhle, in der der legendäre „Pleisentoni“, der Erbauer der Hütte, ein ca. 2000 Jahre altes Elchskelett fand, das sich im Infozentrum in Scharnitz bewundern lässt. Ist nach dem mühsamen Aufstieg von ca. 5:15 h endlich der Gipfel (2569 m) erreicht, wird man mit einer grandiosen Aussicht auf die tiefeingeschnittenen Täler und die steilaufragenden Felsgipfel belohnt: das schmale Karwendeltal im Norden, das Hinterautal im Südosten, das Gleirschtal im Süden – im Westen reicht der Blick bis zum Zugspitzmassiv und weiter.  Wer die lange Tour abkürzen und einen gemütlichen Hüttenabend erleben möchte, ist gut auf der Pleisenhütte aufgehoben.

Autorentipp

Nimm Dir die Zeit und setze Dich in der Baumgrenze eine halbe Stunde ruhig hin. Du wirst erstaunt sein, wieviele verschiedene Vögel du hörst, und wie nahe die Tiere zu Dir kommen – je nachdem wie bewegungslos Du bist!

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
1750 hm
Abstieg
1750 hm
Tiefster Punkt Scharnitz
964 m
Höchster Punkt Pleisenspitze
2569 m
Dauer
9:00 h
Strecke
22,2 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bahnhof Scharnitz

Ziel

Bahnhof Scharnitz

Weg

Vom Bahnhof kommend wandern wir Richtung Süden und noch vor der Isarbrücke links über die Bahnbrücke und gleich wieder links hinauf zum Waldrand. Hier geht es nun rechts auf einem Wanderweg weiter bis zur Birzelkapelle (1115 m) und auf der Forststraße geradeaus ins Karwendeltal, bis rechts ein Steig zum „Karwendelsteg“, einer Brücke über die Karwendelschlucht, abzweigt. Anschließend weiter auf der Forststraße, bis spitz nach links zurück der Forstweg zur Pleisenhütte abzweigt. Auf ca. 1200 m besteht die Möglichkeit, über einen Steig abzukürzen, um auf ca. 1380 m wieder in die Forststraße, die aber nun um einiges schmäler ist, einzumünden. Zuletzt in einigen Kehren zur Pleisenhütte (1757 m). Dort belohnt uns die urige Hütte mit einem herrlichen Ausblick. Der Steig zur Pleisenspitze führt hinter dem Haus weiter und geht steil über Stock und hauptsächlich Stein durch den Latschengürtel hindurch auf die weite Pleisenflanke. Der Abstieg erfolgt in ca. 3:15 h auf derselben Route. Erst weit unten gehen wir nicht rechts zum Karwendelsteg, sondern links zum Wiesenhof. Hier können wir die Teerstraße nach Scharnitz nehmen oder die Isar überqueren und an der anderen Flussseite, vorbei an einer Kneippanlage, auf dem schöneren Isarsteig bis ins Dorf wandern.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhof Scharnitz ist sowohl von München als auch von Innsbruck aus kinderleicht mit der Bahn erreichbar! 

Die Wanderung gibt es zum Gratis Download mit integriertem Fahrplan auf www.karwendel.org/anreise

Unter diesem Link findest Du auch alle aktuellen Informationen rund um die Anreise!

Weitere Informationen

Einkehrmöglichkeit: 

Pleisenhütte, Wiesenhof

Die Kontakte der Hütten und mehr Informationen zum Naturpark Karwendel findest Du hier:

www.karwendel.org/anreise

Ausrüstung

Kleidung: Wanderhose, Pulli, Funktionswäsche, Jacke (wind- und wasserdicht), Mütze, Handschuhe, 2 Paar Socken, evtl. Wechselwäsche

Bergschuhe: knöchelhoch, Einsatzbereich B-C 

Sonnenschutz: Brille, Creme, Lippenschutz, Sonnenkappe

Rucksack: 30-40 Liter, Erste-Hilfe-Paket, evtl. Fernglas (sehr lohnenswert in Österreichs größtem Naturpark), Biwaksack, Taschen-/Stirnlampe, Trinkflasche, Jausenbehälter, Karten, Ausweis, Mitgliedskarte (DAV/ÖAV/Naturfreunde/ÖTK), Taschengeld und E-Card/Krankenkassenkarte, Mobiltelefon, evtl. Kamera

Auf dem Weg entdecken

10€ Rabatt mit hey.bayern auf Outdooractive Pro und Pro+ sichern

Jetzt hier mehr erfahren oder gleich unseren Voucher Code nutzen um 10€ Rabatt zu erhalten (gültig bis 31.12.2021):

HEYOA10V