Waldhorn, Kieseck, Schladminger Tauern

Quelle: Alpenverein Linz, Autor: Karl Linecker

Preintalerhütte, Schladminger Tauern
Das Ziel: Waldhorn und Kieseck vom Greifenberg gesehen
P1 Wilde Wasser ~1078m
Großer Riesachfall ~1180m
Schwalbenwurzenziane ~1260m am Alpinsteig "Höll"
Ausstiegstreppe ca. 1360m
Riesachsee 1338m
Blick zur Rettingscharte 2326m, links
Rettingscharte 2326m
Am NO-Grat um 2500m
Kieseck 2681m, kleines Gipfelkreuz aus Steinen
Waldhorn 2.702m
Waldhorntörl 2283m
Kapuzinerseen 2146m beim Abstieg
Regenbogen um 1340m am Alpinsteig
Hängebrücke ~1270m (Höll)
Zeit-Wege-Diagramm im Detail, neu!

Die Tour

Lange, aussichtsreiche Rundtour mit leichter Kletterei, in einer von vielen Bergseen geprägten Landschaft. Mehrere Wasserfälle und eine Hängebrücke am Hüttenzustieg runden die anspruchsvolle Tour ab.

Vom GH Riesachfall geht es am gut versicherten Alpinsteig "Höll" an den Wasserfällen vorbei zum idyllischen Riesachsee und im Talschluss zur Preintalerhütte. Dort startet die Rundtour über die Sonntagskarseen, die Rettingscharte und am NO-Grat zum Kieseck. Wegloser Übergang zum Waldhorn, Abstieg zum Waldhorntörl und über die Kapuzienerseen am Normalweg zur Hütte. Am Anstiegsweg zum Parkplatz zurück.

Autorentipp

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Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
2040 hm
Abstieg
2040 hm
Tiefster Punkt P1 Wilde Wasser
1078 m
Höchster Punkt Waldhorn
2702 m
Dauer
9:00 h
Strecke
21,9 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

letzter P1 Wilde Wasser ~1075 m

Ziel

P1 Wilde Wasser ~1075 m

Weg

Siehe auch detailliertes "Zeit-Wege-Diagramm in der Bildergalerie".              

HÜTTENANSTIEG: Vom Parkplatz 1075 m zur Wegtafel (Nr. 777 Preintalerhütte) und links am breiten Weg in den Wald. Wir erreichen den kleinen Riesachfall ~1120m (Aussichtssteg) und den Großen Riesachfall(~1180 m). Nach einem Rastplatz und Abzweig zur Forststraße geht es rechts zur imposanten Hängebrücke (1270 m). Auf Stiegen mit Gitterroststufen, manchmal auch hinab, kommen wir zu einem Brückerl und dann zu einer Stelle , wo im Sprühregen je nach Sonnenstand ein Regenbogen zu sehen ist. Nach der letzten steilen Stiege erreichen wir die Forststraße und rechts gleich den Hochpunkt ober der Gföllalm (1380 m). Etwas hinab, auf und ab links am Riesachsee zur Kerschbaumeralm (1356 m) und zur Kotalm mit Materialseilbahn (1420 m). Kurz danach (1350 m) links die Forststraße verlassen und am Wanderweg zur Preintalerhütte (1657 m). Mit Übernachtung ist die Tour etwas einfacher. 690 HM und 1 3/4 Std. Gehzeit mit lohnenden Fotopausen.

ANSTIEG: Am Morgern einige Meter ab zum Bach und dem Wanderweg 784 zu den Sonntagskarseen folgen. Um 1780 m (Tafel) rechts halten und hinauf zum unteren See (1962 m). Links herum und zu oberen See (2064 m). Nun geht es bald steil linkshaltend hinauf, durch eine Schuttrinne I-II (2165 m - 2195 m) und dann rechts bergan queren. Wir erreichen mit einer kurzen Seilsicherung die markante Rettingscharte 2326 m. Einige m ab, dann zeigt rechts eine Tafel und ein Pfeil am senkrechten Felsen zum Kieseck. Am Grasband kurz queren, etwas an und zur nächsten Scharte. Hier im I-IIer Gelände einig Meter hinauf und zum Grat. (Hierher kommt von links unten eine steile Rinne mit roten Punkten herauf, das dürfte der einfachere Weg sein. Dh. bei der Rettingscharte etwas absteigen, rechts queren und dann scharf rechts über dieser Rinne zum Grat). Nun am NO-Grat (rote, blasse Punkte) , oft links unterhalb des Grates, meist im I-er Gelände, selten II, bergan zu einer flachen Stelle 2500 m. Nun im Gehgelände bis ~2630 m (Vorgipfel) und nochmals in leichter Kletterei mit kleinen Gegenanstiegen zum Kieseckgipfel 2681 m, mit kleinem Steinkreuz. Nun erfolgt der Übergang, zum Sattel (2580 m) hinab, dann ansteigen zu einem Art Vorgipfel und einige Meter ab zur Scharte. Hier wird es kurz knifflig, vorallem für Alleingeher. Viele Trittspuren im steilen Gras führen etwas hinab, aber ein Übergang der steilen Rinne von der Scharte ist nicht zu finden. Am besten fast oben die Rinne queren, man sieht hier ein Seil (~2655 m). Fast III nur 2-3 Schritte zum Seil hinab und dann über die kurze senkrechte Stelle runter. Mit dem Seil kein großes Problem, aber prüfen ob es noch o.k. ist. Drüben kurz an und wir sind am markierten Weg und in wenigen Minuten am Waldhorn 2702 m mit Kreuz. 1240 HM und 3 3/4 Std. von der Hütte.

ABSTIEG. Am Wanderweg (schwarz) südseitig steil hinab, um 2465m in die Nordseite und zum Waldhorntörl 2283 m. Nun einfacher nach Norden hinab zu den Kapuzinerseen (2146 m), durch das innere Lämmerkar zum Hochtal und zur Wegabzweigung zum Klafferkessel (1775 m). Durch das Äußere Lämmerkar, über einen Bach und zur Preintalerhütte (1657 m). Nach einer Mittagsrast am Anstiegsweg zum Talschluss, zu den Almen und am Riesachsee vorbei zur Gföllalm. Am schönsten wierder am Alpinsteig zum Parkplatz 1 zurück. 115 HM und 3 1/2 Std. Gehzeit.

Insgesamt: 2045 HM, ~21,9 km Wegstrecke und 9 Std. Gehzeit mit Fotopausen.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnstrecke Ennstal Radstadt - Liezen, Bahnhof Schladming, ÖBB: www.oebb.at

Auffahrt mit dem Linienbus über Ober- und Untertal bis zum letzten Parkplatz.

Gilt nur von Anfang Juni bis Anfang Oktober, genaue Erkundigung einholen 03687 / 22042-117  www.planaibus.at

Anfahrt

Von der A 9 bei Liezen abfahren. Auf der Ennstal-Bundesstrasse (B320) über Liezen bis Schladming, rechts abbiegen, durch die B320 und Richtung Zentrum bzw. Richtung Rohrmoos - Untertal (2 Kreisverkehre). Immer den Wegweisern Ober- Untertal folgen, zuletzt links in's Untertal bis zur Mautstelle. Von dort 4 km zum P1. (teure Gebühr € 7,- /Tag, €10,-/2Tage,  Stand 2016).

Von Westen über Radstadt ebenfalls auf der B320 bis nach Schladming, dann wie vor.

Parken

Vieler große Parkplätze an der Strecke ab der Mautstelle. Bis zum letzten P1 fahren vor dem GH Rieserfall 81075 m).

Weitere Informationen

Ausrüstung

Teleskopstecken, event. dünne Handschuhe für die Kletterstellen und kurzen Seilsicherungen. Für die Schlüsselstelle ev. ein kurzes Stück dünnes 8mm Seil, falls das vorhandene nach dem Winter nicht mehr sicher ist.

Sicherheitshinweise

Unbedingt trockenes Wetter abwarten, teilweise sehr ausgesetzt und im steilen, feuchten Gelände oft rutschig. 

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