Virgentaler Wochenendtour hochalpin und eisfrei im Nationalpark Hohe Tauern

Quelle: DAV Sektion Essen, Autor: Frank Harting

Islitzer Alm
Rostocker und Essener Hütte vom Aufstiegsweg
Schöne Zimmer auf der Clarahütte
Einblick ins Dabertal
Auf dem Rücken zur Bösen Wand
Verbindungsweg zur Clarahütte
Umbaltal
Aufstieg zur Bösen Wand
Aufstieg zur Gösleswand
Am Hochkar
Blick über die Rote Lenke
Auf dem Weg zum Kleinbachtal
Blick von der Gösleswand
Pebellalm

Die Tour

Eine herrliche Hüttentour im Kompaktformat für ein verlängertes Wochenende.
Gipfel und Bergseen am Wegesrand, lassen diese Rundtour sowohl für den gemütlichen Bergwanderer, als auch für den sportlich ambitionierten Wanderer zu einem Hochgenuss werden. Die Lage der Hütten ist erstaunlich schön, die Wegetappen bieten sowohl liebliches Wollgrasgelände, als auch schroffe Schartenübergänge.

Nach der Anreise in den Talschluss des Virgentals führt der Weg hinauf ins Maurertal, von dort hinüber ins Umbaltal und später durch das Dabertal zum Abstiegsweg des Kleinbachtals ins Virgental zurück.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
2653 hm
Abstieg
2659 hm
Tiefster Punkt 1401 m
Höchster Punkt 2882 m
Dauer
16:01 h
Strecke
34,0 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Parkplatz Ströden, Virgentaler Talschluss

Ziel

Parkplatz Ströden, Virgentaler Talschluss

Weg

1. Etappe
Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz Ströden, der zwar gebührenpflichtig, aber im Talschluss optimal gelegen ist. Eine große Schautafel des Nationalparkes ist der Anfangs- und Endpunkt unserer Wanderung. Hier gabelt sich der Weg, links ins Umbaltal und rechts ins Maurertal. Wir gehen rechts in ca. 2,5 Std zur Essen-Rostocker Hütte, mit einem langsamen Schritt zur Eingewöhnung brauchen wir natürlich im ersten Aufstieg etwas länger. Bei frühzeitiger Anreise ist Nachmittags Zeit um über das Rostocker Eck eine schöne Rundtour anzuschliesen oder gemütlich zum Symonisee zu schlendern. Wer es sportlich mag kombiniert beides mit einem abendlichen Bad im eiskalten See.

2. Etappe
Von der Essen-Rostocker Hütte zur Clarahütte führt ein hochalpiner Verbindungsweg. Der Weg hat nun alles für das Bergsteigerherz. Zunächst je nach Jahreszeit die Wollgrasfelder, die Bachüberschreitung, eine folgende Seilsicherungsstelle mit einem Hauch von Klettergenuss, eine ausgesetzte Passage, ein schöner Schartenübergang, etwas Orinietierungsvermögen im Hochkar und überall traumhafte Ausblicke. Die Möglichkeit den Mulwitzkogel am Wegesrand zu besteigen, bleibt natürliche der sportlichen Variante überlassen.

3. Etappe
Von der Clarahütte geht es zur Neuen Reichenberger Hütte. Diese Etappe macht die Wochenendtour perfekt. Das Dabertal ist schmal eingeschnitten, teilweise ausgesetzt, zur Daberlenke oft auch mal Anfang Juli noch mit Altschneefeldern bestückt. Die Hütte liegt malerisch am See, lädt zur Rast und zur Badepause sein. Hier übernachten und noch einmal die Gösleswand oder die Bachlenke besteigen oder doch lieber direkt absteigen und Abends die Heimfahrt antreten? Die sportliche Variante darf auch hier nicht fehlen, bietet sich der Aufstieg zur Gösleswand mit dem Abstieg über das Kleinbachtal an.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn über Lienz nach Matrei i. O.
Von Matrei i.O. mit dem Bus nach Ströden.

Anfahrt

Über Matrei in Osttirol bis in den Talschluss nach Ströden.

Parken

Ströden gebührenpflichtiger Parkplatz Tagesgebühr 5,50 € Wochengebühr 10,00 € (Stand 2014)

Parkplatz Ströden auf hinterbichl.at

Weitere Informationen

Diese Tour ist auch Teil des AUSTRIA SKYLINE TRAILS

osttirol-360grad abschnitt 04

Ausrüstung

Wanderausrüstung, festes Schuhwerk, je nach Jahreszeit Grödel und Pikel.

Sicherheitshinweise

Es handelt sich teilweise um  Wegabschnitte schwarzer Einstufung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Orientierungsvermögen ist hier notwendig.

Nur bei guten Sicht- und Wetterverhältnissen emfpehlenswert, bei Regen, Schnee oder Nebel besteht für ungeübte Bergwanderer Absturzgefahr.

Aufgrund der Ausgesetztheit im mittleren Dabertalabschnitt, bei Firn und Schnee nur für geübte Wanderer mit Grödel/Steigeisen und Pikel empfehlenswert.

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