Verbrechen am Mühlebach: Sühnekreuz im Moos

Sühnekreuz im Moos

Beschreibung

Was für ein Verbrechen, das hier mit dem Sühnekreuz gebüßt wurde.

Nach den Aufzeichnungen in der Baader Chronik heißt es wörtlich: „Anno 1761 den 29. Merz haute Schwarzhinßles Hanß in der Phatesey (= Wahnvorstellung, Schizophrenie) seinem fünfjährigen Kind den Kopf mit dem Schnitzer ab; den Leib warf er in dem Mühlebach und brachte den Kopf in die Herberg.“ Somit ist überliefert, dass der Vater ein schweres Verbrechen begangen hat. Ob ihm aufgrund seines psychischen Zustandes mildernde Umstände zugesprochen wurden, bleibt offen. Der erwähnte Mühlebach verläuft noch heute unweit  vom Standort des Kreuzes. Zur teilweisen Abtragung seiner Schuld musste der Mann ein Steinkreuz errichten. Dieses Sühnemal war das Letzte von insgesamt vier aufgestellten Kreuzen dieser Art in Mittelberg.

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