Stubaier Alpen - Sellrainer Berge 2017: Tour der Partnerstädte Gernika - Vicenza - Pforzheim

Quelle: DAV Sektion Pforzheim, Autor: Bruno Kohl

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Das Gipfelkreuz auf der Haidenspitze. 2,5 Stunden Aufstieg von der Pforzheimer Hütte.
Blickrichtung Wildspitze vom Zwieselbachjoch
Fantastischer Weitblick
Murmeltiere im Zwieselbachtal
Am Gipfelkreuz des Gänskragens. Hintergrund Ötztaler Alpen.
Die Winnebachseehütte
Blick hinunter nach Gries im Sulztal mit dem Fischbach.
Der Wegweiser im Zwieselbachtal.
Zwieselbacher Rosskogel (3.081m)
Die Mehrtagestour im Hüttengebiet.
Hurra geschafft. Wir haben das Umnweltgütesiegel bekommen.
Winnebachseehütte
Anstieg von der Pforzheimer Hütte.

Die Tour

Gipfel und Hütten in den Stubaier Alpen und Sellrainer Bergen. Die 11. Bergfahrt der Partnerstädte.

Bei gutem Wetter führte der Weg zunächst von Gries im Sulztal (Stubaier Alpen) zur Winnebachseehütte
mit einer anschließenden Wanderung auf den Hausberg, den Gänsekragen. Über das Zwieselbacher Joch und das Gleirschjöchl führte der Weg tags drauf die gesamte Gruppe zur „Perle im Gleirschtal“, unserer Pforzheimer Hütte.
In zwei unterschiedlichen Leistungsgruppen wurden am nächsten Tag die Haidenspitze (2.973m) und von der anderen Gruppe die Schöntalspitze (3.008m) bestiegen. Der Aufstieg zur Zischgenscharte ist inzwischen trotz neuer Seilversicherung recht schwierig. Der Zischgenferner ist als Gletscher oberflächlich nur noch als Schutthang vorhanden und das auf dem noch vorhandenen Gletschereis liegende Geröll ist in dem steilen Gelände nur schwer begehbar. Aber bis auf wenige Hautblessuren
schafften alle den Auf- und Abstieg verletzungsfrei. Der Aufstieg zur Schöntalspitze ist zwar streckenweise mit Fixseilen versichert, erfordert aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist wohl nach UIAA als Schwierigkeit I+ bis evtl. sogar IIan
den Schlüsselpassagen einzustufen. Unsicheres Wetter mit Nebel und Regenschauern begleitete die Bergsteiger am nächsten Tag auf ihrem Weg durch das Walfeskar zum Zwieselbacher Roßkogel (3.082m). Ins Schwitzen kam dabei trotz des steilen Weges niemand, wohl aber etwas außer Atem. Trotz des miesen Wetters wurde natürlich eine angemessene Gipfelrast mit kleinem Vesper und großem Fototermin eingelegt. Nach dem anschließenden langen und steilen 900m-Abstieg durch das Fidas-Kar waren alle froh, auf der Schweinfurter Hütte gut angekommen zu sein.Trotz der laufenden Sanierungsarbeiten waren wir auf der Schweinfurter Hütte bestens untergebracht und ein ausgezeichnetes Essen glich die verbrauchten Kalorien der anstrengenden Tagestour wieder aus. Zur abendlichen Entspannung trug ein gekonnter Sketch von Sybille.
Den Beifall aller Gäste hatten sich unsere Akteurinnen mit ihrer gelungenen, mutigen Vorstellung wahrlich verdient.

Texte von Christoph Senger

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
5054 hm
Abstieg
5185 hm
Tiefster Punkt 1461 m
Höchster Punkt 3042 m
Dauer
26:00 h
Strecke
51,4 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

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