Silbereck 2804m in der Hafnergruppe

Quelle: Alpenverein Linz, Autor: Karl Linecker

Rotgüldensee mit Silbereck rechts, beim Anstieg Hafner.
Markante Zirbenwurzel um 1840m
Gratkamm vom Silbereck
Gipfelkreuz in Sicht
Silbereck 2804 m
Blick zur Hochalmspitze
Scharte 2165m mit markantem Stein
Hafner von der Rotgüldenseehütte gesehen
Rotgüldenseehütte 1739m

Die Tour

Alpine Bergtour im Schatten des Hafners, kaum besucht, jedoch mit großartiger Aussicht und schöner gelegener Hütte am Rotgüldensee als Stütztpunkt. Direkter Blick in die schattige Nordwand des Großen Hafners.

Vom Parkplatz der Rotgüldenseehütte zum gleichnamigen See. Über die Staumauer und dann steil zu einer Scharte beim Salzkopf. Weiter am Rücken zwischen Gfrer- und Ochsenkar zu einer weiteren Scharte und rasch zum Silbereck mit toller Aussicht. Von dort am scharfen Grat in leichter Kletterei zum Eisenkopf. Beim Abstieg machen wir noch ein Abstecher auf den Salzkopf, ehe wir am markierten Weg zum Rotgüldensee zurückkehren. Eine Rast am See ist lohnend. Von der Hütte wieder einfacher zum Parkplatz der Arsenhütte im hintersten Muhrtal.

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Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
1615 hm
Abstieg
1615 hm
Tiefster Punkt P Arsenhütte
1341 m
Höchster Punkt Silbereck
2804 m
Dauer
5:00 h
Strecke
11,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Parkplatz Arsenhütte, 1341m

Ziel

Parkplatz Arsenhütte, 1341m

Weg

Siehe auch detailliertes "Zeit-Höhen-Diagramm in der Bildergalerie".

ANSTIEG: Vom Hüttenparkplatz 1341 m in gut 35 Min. auf dem markierten Weg (eine Kehre der Zufahrtsstrasse wird auf einem Steig abgekürzt) zur Rotgüldenseehütte 1739 m. Von dort geht man über die Staumauer, dann etwas ab zum Einstieg. Nun sehr steil, bei einer urigen Zirbe vorbei, zu einer Bachquerung und nach den letzten Lärchen zu einer Scharte um 2160 m. Nun steigen wir am Rücken zwischen Gfrerkar und Ochsenkar teil in ungutem Schutt und über steile Schneefelder (je nach Jahreszeit) zu einer Wegtafel um 2625 m. Hier könnte man einfacher auf den Eisenkopf aufsteigen. Wir gehen aber gerade weiter bis zum Kreuz vom Silbereck 2804 m, mit grandiosem Blick rundum, nur die Hafner Nordwand schränkt den Blick nach Süden ein. Bis hierher 1500 HM und gut >2 1/2 Std. Gehzeit nur bei zügigem Tempo, sonst mehr.

ÜBERGÄNGE und ABSTIEG: Der Übergang am scharfen Grat zum Eisenkopf erfordert , wenn schon etwas Schnee liegt, Kletterei I-III. Man kann aber auch vom Normalweg aufsteigen. Vom fast gleich hohen Eisenkopf 2802 m am besten zurück zum Normalweg mit der oberen Scharte samt Wegtafel 2660 m und hinab zur unteren Scharte 2160 m, wo wir rasch den Salzkopf 2183 m erreichen. Nun am Aufstiegsweg zurück zur Hütte oder direkt in den Talgrund zum Parkplatz. Der Aufenthalt bei der schön gelegenen Hütte und am See ist aber sehr lohnend. 115 HM und <2 1/2 Std.

Insgesamt: 1615 HM und 5 Std. Gehzeit bei zügigem Tempo bei 11,6 km Wegstrecke.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Strecke Villach - Lienz, Bahnhof Spittal an der Drau, ÖBB: www.oebb.at

Mit dem Bus nach St. Michael im Lungau und westwärts nach Muhr. Weiter ev. mit Taxi bis zum  Parkplatz Arsenhütte 1341 m.

Schwierig erreichbar!

Anfahrt

A10 Tauernautobahn - Abfahrt St. Michael im Lungau - ins oberste Murtal Richtung Rotgülden / Mur-Ursprung. Parkplatz am Ende der Straße bei der Arsenhütte.

Parken

Größerer Parkplatz auf 1340m.

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