Ritterkopf 3006m

Quelle: Alpenverein Braunau, Autor: Wolfgang Lauschensky

Ritterkaralm
Querung zum Ostgrat
vor dem Ostgrat
Blick in das Ritterkar unter dem Hocharn
am unteren Ostgrat
Edelweiß
am breiten Ostgratrücken
mittlerer Gratrücken
Sonnblick und Hocharn
am Gratrücken
unter dem Gipfelstock
Bratschengrat
an der Steilstufe
bratschige Gratkante
Felsstufe
Gipfelgrat
Ritterkopf
Großglockner vom Ritterkopf
Raurisertal und Hochkönig vom Ritterkopf
Krumlkees unter dem Hocharn
Bratschenabstieg
Gratblöcke
Abstieg ins Ritterkar
Ritterkar

Die Tour

Der Ritterkopf ist der nördlichste 3000er der Goldberggruppe mit fantastischem Panorama. Er muss über weite Strecken steil und weglos erstiegen werden.

Der gesamte Anstieg ist unmarkiert. Bis zum Ostgrat ist die Orientierung durch den Steilwald und die teils unübersichtlichen Almgräben- und hänge nicht leicht, zumal vermeintliche Pfadenspuren sich von Weideviehgängen kaum unterscheiden lassen. Ab dem Ostgrat ist der Weg vorgegeben und meist auch erkennbar. Kurz unter dem Gipfel wird der Grat schmäler und felsiger.

Autorentipp

Wem der beinahe weglose Anstieg über den unteren grasigen Ostgrat zu steil ist, soll in das Ritterkar (über steile Hänge) queren (=unser Abstieg) und im weiten Rechtsbogen einfacher zum mittleren Ostgrat hinaufsteigen.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
1800 hm
Abstieg
1800 hm
Tiefster Punkt Bodenhaus
1231 m
Höchster Punkt Ritterkopf
3006 m
Dauer
7:30 h
Strecke
12,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bodenhaus

Ziel

Ritterkopf

Weg

Hundert Meter hinter der Mautstelle zweigt rechts ein Ziehweg ab (durch Gatter versperrt), dem wir bis zur Fröstlehenalm folgen. Alternativ kann 300 Meter hinter der Mautstelle vor der Brücke rechts am Almweg hierher gegangen werden. Hinter den flachen Almwiesen führt ein angedeuteter Ziehweg durch die steilen Westhänge der Alm zum Hochwald hinauf. Angedeutete Pfade oder Viehspuren führen nordwärts zu den freien Almwiesen der Ritterkaralm. Wir folgen den steilen freien Hängen bis zum nächsten Steilwaldgürtel, der irgendwie überwunden wird. Darüber sehen wir auf einer Wiese eine Alm- oder Jagdhütte, über ihr geht es wieder kurz in den Wald. Wir erreichen die weitläufige Hochalm und steuern in einem milden Linksbogen den Ostgratrücken an. Nach dem Zaunübertritt muss über den weiteren Anstieg entschieden werden: über das Ritterkar oder den unteren Ostgrat. Wir steigen am sehr steilen, grasigen Ostgratrücken an kaum erkennbaren Trittspuren ziemlich direkt aufwärts. Kurze Schrofenstufen lassen sich gut umgehen. Wir erreichen eine breite Abflachung und orientieren uns weiter am grasigen Gratrücken. Am nächsten Grataufschwung wird ein Pfad erkennbar. Das Gelände wird bratschiger (Steinplatten, Sand, Grasmatten). Der Gratrücken verjüngt sich zu einem schmalen, bratschigen Schrofengrat. Die folgende Felsstufe wird in der linken Flanke umkraxelt (max. -I°), darüber wird der Grat plattiger. Der Vorgipfel wird links in einen flachen Sattel umgangen. Aus diesem geht es über einfache Platten zur Gipfelkuppe mit Metallkreuz hinauf.

Abstieg entlang des Anstiegs. In der Ostgratabflachung kann über breite und mittelsteile Grashänge nach rechts auf angedeutetem Pfad ins Ritterkar abgestiegen werden. Die Wegspuren folgen nun nicht dem Bach, sondern queren in die steiler werdende Nordflanke des Kares hinein. In leichtem Gefälle durchsteigen wir die Steilhänge bis zum Zaunüberstieg am Ostgrat. Nun folgt der Abstieg über die Ritterkaralm und die Steilwaldstufen hinab nach Bodenhaus.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der ÖBB bis zum Bahnhof Taxenbach-Rauris. Von hier mit dem Regionalbus 640 bis Bodenhaus.

Anfahrt

Auf der Pinzgauerstraße 311 bis Taxenbach, hier ins Raurisertal abzweigen und durch Rauris bis Bodenhaus (Mautstelle) fahren.

Parken

Gebührenpflichtiger Großparkplatz Bodenhaus.

Weitere Informationen

Bodenhaus: https://www.bodenhaus.at/

Ausrüstung

Wanderausrüstung.

Sicherheitshinweise

Gutes Orientierungsvermögen und Trittsicherheit nötig.

Bei Nässe aufgrund der Steilheit nicht empfehlenswert.

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