Rauher Kopf von der Wiesbadener Hütte

Quelle: DAV Sektion Wiesbaden, Autor: Marco Faller

Wiesbadener Hütte
Letzte Schneefelder auf dem Weg zum Rauher Kopf
Letzte Schneefelder auf dem Weg zum Rauher Kopf
Auf dem Weg Richtung Rauher Kopf
Blick auf Schneeglocke, Schattenspitze und Klostertaler Egghorn (v l. nach r.)
Steinmandl auf dem Weg zur Scharte
Blick auf die Rauhkopfscharte
Im Aufstieg zur Rauhkopfscharte
Blick zurück beim Aufstieg zur Rauhkopfscharte
Blick aus der Rauhkopfscharte
Aufstieg aus der Rauhkopfscharte Richtung Gipfel
Unterwegs Richtung Gipfel
Erster Blick zum Gipfelkreuz
Endspurt  ;-))
Oben
Ausblick vom Gipfel ins Jamtal
Gipfelausblick gen Süden
Wiesbadener Hütte mit Ausblick auf Silvrettahorn, Schneeglocke und Schattenspitze

Die Tour

Schöne, wenig frequentierte aber trotzdem lohnenswerte Eingehtour von der Wiesbadener Hütte auf den Rauher Kopf (3101m) und wieder zurück.

Leichte, abwechslungsreiche Hochtour, die von der Wiesbadener Hütte zur Rauhkopfscharte meistens in weglosem Gelände verläuft, jedoch leicht zu finden ist. Die Kletterei von der Rauhkopfscharte auf den Gipfel ist leicht. Oben angekommen wird man bei guter Sicht mit einem sehr schönen Panorama belohnt.

Autorentipp

Vom Gipfel des Rauher Kopf hat man eine sehr schöne Aussicht. Außer den umliegenden bekannten Silvrettagipfeln reicht bei gutem Wetter die Sicht bis Ortler und Bernina.

Info

Schwierigkeit
II-
<30°
mittel
Aufstieg
675 hm
Abstieg
675 hm
Tiefster Punkt Wiesbadener Hütte
2443 m
Höchster Punkt Rauher Kopf
3101 m
Dauer
3:30 h
Strecke
6,2 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Wiesbadener Hütte

Ziel

Wiesbadener Hütte

Weg

Von der Wiesbadener Hütte geht es auf markiertem Weg in Richtung Nordost auf Punkt 2611 zu. Ab einer Höhe von 2540m gabelt sich der Weg links in Richtung Radsattel und rechts in Richtung Tiroler Scharte. Keiner der beiden Wege wird benutzt, sondern man geht weiter in Richtung Nordost bis zum Punkt 2611. Von dort geht es erst in östlicher Richtung weiter. Dabei umgeht man den Ausläufer des Grats vom Tiroler Kopf mit Punkt 2969, weiter in südöstlicher Richtung bis zur Rauhkopfscharte. Vom Rauhkopfgletscher ist so gut wie nichts mehr vorhanden. Von der Rauhkopfscharte steigt man westlich des Grates immer den leichtesten Weg entlang; teilweise sind Steigspuren vorhanden. Eine Kletterstelle im Schwierigkeitsgrad II+ kann rechts oder links umgangen werden. Man steigt weiter im Blockgelände maximal im 1. Schwierigkeitsgrad bis zum Gipfel.Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise mit öffentlichem Verkehrsmittel planen Sie am besten über die folgende Homepage www.vvt.at.

Busse fahren aus dem Monafon in regelmäßigen Abständen auf die Bieler Höhe und zurück.

Anfahrt

Per Auto aus  Westen von Bregenz kommend über die Autobahn A14 nach Bludenz fahren. Dann über die Landstraße 188 ins Montafon in Richtung St. Gallenkirch - Gaschurn -Partennen zur Silvretta Hochalpenstraße (Mautpflichtig) fahren. Von dort in vielen Kehren zur Bielerhöhe fahren. Direkt nach  dem Stausee in der ersten scharfen Linkskurve rechts auf einen Feldweg abbiegen, der an der Ostseite des Stausees zum kostenlosen Parkplatz der Wiesbadener Hütte führt. Alternativ kann direkt auf der Bielerhöhe gebührenfrei geparkt werden. Der Weg zur Wiesbadener Hütte ist hinreichend ausgeschildert und führt entlang des Südostufers des Silvrettastausees ins Ochsental.

Die Anreise mit öffentlichem Verkehrsmittel planen Sie am besten über die folgende Homepage www.vvt.at.

Busse fahren aus dem Monafon in regelmäßigen Abständen auf die Bieler Höhe und zurück.

Parken

Zum kostenlosen Parkplatz der Wiesbadener Hütte an der Bieler Höhe von Partenen kommend nach dem Stausee in der ersten scharfen Linkskurve rechts auf einen Feldweg abbiegen, der an der Ostseite unterhalb des Stausees entlangführt. Alternativ kann direkt auf der Bielerhöhe gebührenfrei geparkt werden.

Weitere Informationen

keine

Ausrüstung

Es handelt sich um eine Hochgebirgstour, die bis auf 3100m Höhe geht so dass entsprechende Kleidung mitgeführt werden sollte. Je nach Verhältnissen können für die steileren Firnfelder Pickel und Steigeisen nötig sein.

Sicherheitshinweise

Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sollten vorhanden sein. Die Rauhkopfscharte wird über teils steile Firnfelder erreicht. Daher sollte Begehen von steilen Firnfeldern beherrscht werden. Abhängig davon, wie hart der Firn ist, könnten für die Begehung Pickel und Steigeisen erforderlich sein.

Disclaimer:

Die Verwendung der Tourenbeschreibungen, Inhalte und GPS-Tracks dieser dargestellten Hochtour bzw. Seiten erfolgt auf eigenes Risiko. Die aktuellen Verhältnisse sowie die subjektiven und objektiven Gefahren müssen vor Ort durch den Nutzer selbst bewertet und entsprechend berücksichtigt werden.

Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden gleich welcher Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. 

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