| Schwierigkeit |
mittel
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Aufstieg
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4244 hm |
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Abstieg
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4504 hm |
| Tiefster Punkt | 107 m |
| Höchster Punkt | 777 m |
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Dauer
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60:00 h |
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Strecke
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615,9 km |
Radreise Amstetten - Dresden
Quelle: Alpenverein Amstetten, Autor: Willi H.
Die Tour
Rad-Fernreise von Amstetten (NÖ) nach Dresden (Sachsen) = 638 km Rad
Rückreise über Leipzig, entlang der Elster und Naab nach Regensburg, an der Donau bis Deggendorf, dann südwärts bis Plattling.
Mit der Bahn nach Amstetten = 575 km Rad, 320 km Bahn.
Unsere Route:
Start in Amstetten, entlang der Donau nach Mauthausen.
Im Gusental nach Bad Leonfelden,
entlang der Moldau von Vyssi Brod über Prag nach Melnik.
Dann Elbe-aufwärts nach Dresden.
Rückreise über Leipzig, Elster-Radweg, Eger (Cheb), Waldsassen, Waldnaab-dann Naabtal-Radweg, Regensburg, Donau-Radweg, Deggendorf - Plattling.
Info
Karte
Details
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Kondition
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Erlebnis
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Landschaft
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Wegbeschreibung
Start
Amstetten, NÖ
Ziel
Dresden
Weg
Tag 1, Mi. 11.5.2011 Amstetten - Krumau; 130 km, heiter, heiß.
Von Amstetten nach Wallsee, beim Kraftwerk über die Donau.
Entlang der Donau nach Mauthausen, Ried/Riedmark.
Weiter entlang der Gr. Gusen nach Reichenau und hinaus nach Bad Leonfelden.
Über die tschechische Grenze, Vyissi Brod, Rosenberg, Cesky Krumlov.
Es ist ziemlich heiß, wir kommen gut vorwärts.
Quartier in einer Jugendherberge.
Tag 2, Do. 12.5.2011 Krumau - Tyn nad Vitavou; 78 km, bewölkt, abends Regen.
In Krumau zuerst nach Norden in die Berge.
Es geht dann Richtung Osten und wir kommen wieder zum Fluss.
Beim Kloster Zlata Koruna überqueren wir die Moldau, fahren kurz entlang, dann auf der Ostseite über eine schöne Hochebene und durch Wälder.
10 km vor Budweis kommen wir wieder an die Moldau.
Nach der Mittagsrast am Hauptplatz von Budweis wieder hinaus zum Fluß.
Auf einem schönen Damm bis Hluboka nad Vitavou.
Jetzt 7 km an der Moldau, dann wieder ostwärts in die Berge.
Links ist Temelin zu sehen.
Ca. 20 km hügelig. Gewitter zieht auf.
Die letzten 10 km bergab und entlang der Moldau fahren wir bei Regen.
Nette Pension in Tyn nad Vitavou direkt am Wasser.
Tag 3, Fr. 13.5.2011 Tyn nad Vitavou - Kamyk nad Vitavou; 98 km, heiter, heiß.
Kurz nach Tyn rechts Einmündung der Lusenice in die Moldau.
Es geht dann westseitig knapp an Temelin vorbei.
Sehenswerter Friedhof in Albrechtice.
Hügelig Richtung Pisek, wir lassen die Stadt aber links liegen.
Bei Voinikov sind wir wieder auf der vom Führer vorgeschlagenen Route.
Nun nordwärts zur Burg Zvitkov am Zusammenfluß von Otovar und Moldau.
Kurz auf einem Waldweg.
Dann wieder hügelig nach Norden zum Schloss Orlik.
Über die Moldau und auf der Ostseite nach Klucenice.
Hier wollen wir übernachten, bekommen aber kein Zimmer.
Auch in Milosev ist keines frei.
Daher radeln wir noch bis Kamyk an die Moldau.
Hier klappt es mit er Übernachtung.
Tag 4, Sa. 14.5.2011 Kamyk nad Vitavou - Prag; 82 km Rad, heiter, heiß.
Nach Kamyk fahren wir am linken Moldau-Ufer durch schöne Dörfer.
Bei Zebrak kommen wir wieder auf die Führer-Route.
Weiter geht es hügelig, aber verkehrsarm über Celina, Chlotisko nach Slopy.
Jetzt hinunter zur Moldau nach Stechovice.
Hier suchen wir ein Schiff, scheinbar gibt es aber keines.
So radeln wir am linken Ufer bei erheblichem Verkehr nach Zbraslav.
Jetzt auf guten Radwegen entlang einer Bahn hinein nach Prag.
Das erste Hostel hat keinen Platz, wir werden zu einem einfachen Hostel weiter draußen vermittelt.
Mit der Straßenbahn (ver)fahren wir uns ins Zentrum.
Wir besuchen den Hradschin, essen im Zentrum und (ver)fahren uns wieder bei der Rückfahrt ins Quartier.
Tag 5, So. 15.5.2011 Prag - Melnik; 70 km, bewölkt.
Wir finden ein Hotel, wo es ein kräftiges Frühstück gibt.
Dann radeln wir ins Zentrum, überqueren die Moldau und fahren eine große Schleife.
Dann wieder über eine Brücke. Wir sind orientierungslos.
Wir erfahren den richtigen Weg (A2), radeln durch Troja, wo ein Wildwasser-Bewerb stattfindet.
In Klecany bleiben wir am Ufer und fahren bzw. schieben auf einem Wanderweg mit Absturzgefahr.
In Libcice bekommen wir eine gute Karte, die uns hilft, richtig weiterzukommen.
Bei Veltrusky Gewitter, dem wir aber mit gutem Rückenwind entkommen.
Vor Melnik überqueren wir den Plavebni-Kanal und die Elbe und radeln steil hinauf nach Melnik.
Schöner Stadtplatz, viele Leute, sehr gutes Abendessen im Schlossrestaurant.
Nächtigung in einer Pension.
Tag 6, Mo. 16.5.2011 Melnik - Decin; 105 km Rad, bewölkt.
Wir radeln entlang der Elbe.
Radweg teilweise sehr gut, ab und zu unbefestigt, ab und zu Straße, dann aber bei wenig Verkehr.
In Rubdinec fahren wir hinauf in den schönen Ort, dann überqueren wir die Elbe.
Beim Kraftwerk gibt es wieder einen WW-Kanal.
Rechts der Elbe durch kleine Dörfer.
Mittagsrast in Litumerice.
Bei Libochovny ist die Straße unbefestigt, später sehr guter Radweg am rechten Ufer bis Decin.
Über die Brücke, Pension Andy im Zentrum.
Tag 7, Di. 17.5.2011 Decin - Hrensko; 20 km Rad, 15 km Wandern, wechselhaft.
Wir fahren am linken Ufer auf sehr gutem Radweg.
In Hrsko fahren wir mit einer Fähre über die Elbe.
Bei der Mündung der Kamenice finden wir ein Quartier.
Von hier aus machen wir eine Wanderung (Böhmische Schweiz) zum Prebischtor (mächtige Gesteinsbrücke).
Weiter über den schönen Gabrielensteig nach Mezni Louka.
Abstieg über Mezna zur Kamenice-Klamm.
Flußab zu Fuß, 1 km mit einem Boot, dann zu Fuß weiter bis zur Quartier.
Tag 8, Mi. 18.5.2011 Hrensko - Dresden; 55 km, heiter.
Wir radeln am linken Elbe-Ufer.
Bald nach Hrsko überqueren wir die tschechisch/deutsche Grenze und erreichen Bad Schandau.
In Königstein per Fähre über die Elbe.
Der Elbe-Durchbruch bei Stadt Wehlen ist beeindruckend.
Wir besuchen Pirna, dann erreichen wir nach Haidenau die Vorstädte Dresdens.
Nahe der Blauen Brücke finden wir die Wohnung unserer Bekannten.
Wir bekommen im gleichen Haus Quartier.
Wir fahren mit Martin mit einer Seilbahn auf den Loschwitzer Elbhang, der eine gute Aussicht auf die Elbe und auf Dresden bietet.
Abendessen mit Babsi und Martin in einem Biergarten.
Tag 9, Do. 19.5.2011 Stadtbesichtigung in Dresden, heiter.
keine Radkilometer. In der Stadt 30 km mit Tram und Schiff.
Dresden ist eine traumhafte Stadt.
Beeindruckendes Stadtbild, tolle Architektur.
Wir bekommen einen guten Eindruck, haben aber viel zu wenig Zeit, um die schöne Stadt näher kennenzulernen.
Abends werden wir von unseren Freunden bekocht.
Die Weiterreise bzw. Heimfahrt beschreibe ich unter
Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Unser Startpunkt Amstetten und unser Zielpunkt Dresden sind sehr gut öffentlich erreichbar.
Auch an der Strecke laufend Möglichkeiten, auf die Bahn "umzusteigen".
Anfahrt
am besten mit der Bahn.