Museum Bayerisches Vogtland

Quelle: Saechsisch-Bayerisches Staedtenetz, Autor: Martina Martin

Museum Bayerisches Vogtland Hof
Museum Bayerisches Vogtland Hof

Beschreibung

Zünfte, Bürger, Biedermeier - und deutsche Geschichte, die uns noch heute betrifft

Das Museum der Stadt Hof existiert seit 1910; es wuchs aus privaten Sammlungen von Mitgliedern des Nordoberfränkischen Vereins für Natur-, Geschichts- und Landeskunde, bis es in städtischen Besitz überging. Mit seinen natur- und kulturgeschichtlichen Beständen ist es im Gebäude des ehemaligen Hospitals aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, der Neubau zeigt die Sonderausstellung 'Flucht und Vertreibung'. 

Die naturkundlichen Schausammlungen umfassen fast alle Vögel und Säugetiere Europas sowie Reptilien und Amphibien aus Deutschland, Insekten, Fossilien, Mineralien und Gesteine Nordoberfrankens. Die kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Abteilungen führen bis zur Öffnung der DDR-Grenzen im Jahr 1989. Die Abteilung "Stadt- und Landschaftsgeschichte" zeigt Dokumente und Objekte aus allen kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Epochen des Bayerischen Vogtlands.

Eine Abteilung "Handwerk und Gewerbe" behandelt neben Werk- und Produktionsstätten auch die historischen Zünfte, Handwerke und Gewerbe. Ein großer Saal mit Geräten und Maschinen zur Textilherstellung und einer vielfältigen Palette von Produkten macht deutlich, dass Hof eine Stadt des Textilhandwerks, später der Großindustrie war. Ein weiterer Saal stellt bäuerliche und bürgerliche Wohnkultur aus mehreren Jahrhunderten dar.

Ein besonderer Trakt widmet sich dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene“ im Rahmen einer zeitgemäß gestalteten neuen Abteilung der Dauerausstellung. Auf drei Ebenen werden mehr als 400 Exponate von einmaligem historischem Wert präsentiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Hof erste Anlaufstation für zahlreiche Flüchtlinge, die ihre Heimat in den deutschen Ostgebieten oder in Osteuropa verloren hatten. Dieses Stück Stadtgeschichte wird nun im Museum Bayerisches Vogtland in Hof beispielhaft aufgearbeitet.
Die Ausstellung stellt exemplarisch am Beispiel der Hofer Region die Geschichte der Ankunft und Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in Westdeutschland dar. Sie informiert allgemein verständlich über die Ursachen und Abläufe von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung. Der Stellenwert der Ereignisse innerhalb des kulturellen Gedächtnisses der Bundesrepublik wird aufgezeigt.

Kontakt

Sigmundsgraben 6, 95028 Hof, Deutschland
09281/815-2700
09281/815-87-2702
museum@stadt-hof.de
museum-hof.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10.00 - 16.00 Uhr,
Samstag/Sonntag/Feiertage 13.00 - 18.00 Uhr.
Heiligabend, Silvester, Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt und Pfingstmontag geschlossen.

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Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem HofBus, Haltestelle 'Unteres Tor'.

Anfahrt

A 9 Ausfahrt Hof-West,
A 93 Ausfahrt Hof-Süd oder Hof-Ost,
A 72 Ausfahrt Hof-Nord.

Parken

Parkplätze am Sigmundsgraben.

Weitere Informationen

Preise

Erwachsene 3,00 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren frei. 

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