Hohe Asten (1104 m) von Flintsbach

Quelle: DAV Sektion Oberland, Autor: Andrea und Andreas Strauß

An der Burg Falkenstein geht es gleich zu Beginn des Anstiegs vorüber
Beim Bauer am Berg ist etwa Halbzeit.
Die Bauernhöfe der Hohen Asten gehören zu den am höchsten gelegenen in Deutschland
Über einen letzten aussichtsreichen Abschnitt mit Blick zu Heuberg geht es hinauf.
Angekommen. Auf der Asten kann man auch im Winter einkehren.

Die Tour

Schöne, familienfreundliche (Winter-)Wanderung auf die Hohe Asten. Bei ausreichender Schneelage können geübte Rodler die kurvenreiche Strecke hinuntersausen.

Für die Hohe Asten (1104 m) ist immer die richtige Jahreszeit: Mal genießt man das Maigrün der Buchen, mal den kühlenden Bergwind, mal die herbstliche Fernsicht. Im Winter lockt die Wanderung, weil oben auf über 1100 Metern der Schnee pulvriger ist, die Bäume noch schöner verschneit sind als im Inntal unten und weil man – wenn man einen Schlitten dabei hat – in flotter Fahrt wieder unten ist. Bis auf kurze Flachpassagen, um die Beine während der Schlittenfahrt zu bewegen, hat die Almstraße von den Bergbauernhöfen der Asten zurück nach Flintsbach eine ordentliche Neigung. Schlittenfahrer sollten beachten, dass der untere Teil zur Vereisung neigt, und entsprechend ihr Tempo anpassen!

Generell führt die Winterwanderung zwar überwiegend durch Wald, langweilig wird es aber nicht. Gleich unten wandert man an der Burg Falkenstein vorbei mit ihrem gut erhaltenen Bergfried. Später steht man vor der Wahl, noch auf das Petersbergl (848 m) zu steigen, dann geht es am romantischen „Bauer am Berg“ vorbei und schließlich steigt man eine letzte weite Kehre über aussichtsreiches Wiesengelände auf, bis man zur Hohen Asten kommt. Die Bauernhöfe gehören zu den höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Höfen in Deutschland und die Einkehr in der gemütlichen Gaststätte ist ein Muss.

Autorentipp

Auch im Winter geöffnet:

Berggasthof Hohe Asten (1104 m), Tel. 08034 2151, ganzjährig geöffnet, Donnerstag und Freitag Ruhetag (außer an Feiertagen)

Info

Schwierigkeit
leicht
Aufstieg
640 hm
Abstieg
640 hm
Tiefster Punkt 468 m
Höchster Punkt 1103 m
Dauer
4:00 h
Strecke
11,0 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bahnhof Flintsbach

Ziel

Bahnhof Flintsbach

Weg

Vom Bahnhof Flintsbach geht es über die Bahnhofstraße und die Innstraße nach Süden zur Kufsteiner Straße und rechts über den Astenweg zum Beginn des Wegs zur Hohen Asten. Auf der beschilderten Almstraße steigt man zunächst an der Burg Falkenstein vorbei und in einigen, teils steilen Serpentinen durch den Hochwald an. Durch die Senke westlich des Petersbergl geht es zu einer beschilderten Verzweigung: Links zum Petersberg und geradeaus steigt man weiter über die Almstraße an, vorbei an der Lichtung mit dem Bauer am Berg, dann wieder durch Wald, bis man das Wiesengelände der Asten erreicht. Der Berggasthof Hohe Asten ist bald zu sehen. Über freies Gelände mit schönem Blick auf die Gipfel jenseits des Inntals geht es bis zum Gasthof.

Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg. Wer den Schlitten dabei hat, sollte besonders im unteren, steilen Abschnitt bei Vereisung vorsichtig fahren.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Norden kommend über München Hbf:  Mit dem Regionalexpress (RE 5) in Richtung Salzburg Hbf bis nach Rosenheim, weiter mit der Regionalbahn (RB54) Richtung Kufstein bis Flintsbach. Erste Fahrt am Wochenende 05:55 Uhr, Rückfahrt bis 22:14 Uhr

Dauer ab München Hbf: ca. 1 Std.

Beschreibung im Bayern Fahrplan

Weitere Informationen

Ausrüstung

Packliste Winterwandern

Sicherheitshinweise

Achtung bei Vereisung und mit dem Rodel unbedingt das Tempo anpassen!

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