Hochscharten und Stuhlkopf vom Weitsee

Bergtour

Quelle: Alpenverein Braunau, Autor: Wolfgang Lauschensky

Kleines Wappbachtal
Anstieg zur Gräbenalm
Gräbenalm
Weidezaunüberstieg
Waldpfad
Wandfußquerung
Steilgrabenanstieg
unter dem Gipfelrücken
Gipfelfels
Geigelstein und Kampenwand
Röthelmoosalm zwischen Haaralmschneid und Gurnwandkopf
Schrofenrinne zum niedrigeren Kreuzgipfel
schönes Gipfelkreuz
Kammwand
Westrücken des Stuhlkopfs
Abstieg in Gipfelsattel
Stuhlkopf Gipfelsymbol
Westrückenabstieg
Westmulde
zur Pötschalm
Pötschalm
Sotteralm

Die Tour

Unmarkierte bzw. schwach markierte Anstiege auf zwei unbedeutende Gipfel nahe der Hörndlwand.

Die Anstiege auf die beiden bewaldeten Gipfel sind kaum oder nicht markierte Pfade ohne offizielle Wartung. Mehrmals muss Wurfholz überwunden werden. Die Gipfelaussicht ist dann doch erstaunlich gut.

Autorentipp

Die Runde kann auch gut in umgekehrter Richtung begangen werden. Jeder Gipfel kann auch als Einzeltour begangen werden.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1050 hm
Abstieg
1050 hm
Tiefster Punkt Weitsee
742 m
Höchster Punkt Hochscharten
1474 m
Dauer
5:00 h
Strecke
13,6 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Weitsee

Ziel

Hochscharten

Weg

Vom Parkplatz kann man den Forstweg wählen, viel schöner ist es aber rechts des Kleinen Wappbachs in der Schlucht auf einem Ziehweg zu gehen. Nach der oberen Straßenquerung geht es nun in einem breiten Graben gestuft etwas steiler zur Gräbenalm hinauf. Nach dem Zaunüberstieg führt der schmale Pfad durch dichten Wald nordwärts. Ein Linksschwenk leitet in eine lange (leicht ausgesetzte) Querung, die zu einem Graben führt. Diesem folgen wir rechtsseitig bis in einen Sattel, wo von links ein Hohlweg endet. Undeutlich über eine kurze Schrofenstufe, dann folgen wir dem schmalen Pfad durch den Hochwald, wobei einzelne Wurfholzareale zu überwinden sind. Wir gelangen zu einer markanten Felswand, die links umgangen wird. Eine breite aber steile Schneisenrinne wird nordwärts in wenigen Kehren bis zum Gipfelkamm überwunden. Links unterhalb des Grates führt der erdig-schrofige Steig zu einer deutlichen Schrofenrinne, die nach wenigen Metern rechts hinauf zum schönen Gipfelkreuz führt. Unter der Rinne kann auf undeutlichen Pfadspuren noch zum höchsten Punkt des Hochscharten mit Steinmann angestiegen werden.

Abstieg zur Schärtenalm entlang des Anstiegs. Will man den Stuhlkopf mitbesteigen, quert man die Weide südwärts bis zum Stacheldrahtzaun, der ohne Übersteig überwunden werden muss. Nun führt ein deutlicher Steig durch die Nordwestflanke (ebenfalls Behinderung durch Wurfholz) bis zu einer sattelartigen Abflachung. Hier verlassen wir den Pfad nach links und treffen mehr oder minder weglos (hoffentlich) bald auf einen schwach markierten Steig, der über den Westrücken zu einer Waldkuppe führt. Kurz steil in eine Scharte hinab und am steilen Gipfelhang zum komplett bewaldeten Gipfel des Stuhlkopfs hinauf. Wenige Meter weiter führt der Pfad zu einer Rastbank mit Tiefblick zum Weitsee.

Am Anstiegspfad zurück zum Sattel, dann links am schwach markierten Pfad in mehreren Stufen in einer Waldmulde hinunter zu den Weiden der Pöschalm. Rechts kurz bergab zur Einkehr oder links am Almweg weiter zur Sotteralm. Ein Ziehweg führt zuerst über Almwiesen, dann im Wald bis zum Weitsee hinunter. Kurz entlang der B305 links zum Parkplatz.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Buslinie 9506 von Traunstein/Ruhpolding oder Reit im Winkl bis zum Wanderparkplatz.

Anfahrt

Von der A8 Abfahrt Traunstein nach Ruhpolding (Ortsumfahrung) und auf der B305 über Laubau und Seehaus am Löbbensee vorbei bis zum Zufluss des Kleinen Wappbachs in den Weitsees. Von Kössen über Reith im Winkl und Seegatterl ebenfalls auf der B305 hierher.

Parken

Wanderparkplatz Weitsee.

Weitere Informationen

Einkehr in der Pötschalm.

Ausrüstung

Wanderausrüstung

Sicherheitshinweise

Orientierungssinn bei unmarkierten und manchmal schwer erkennbaren Pfaden nötig.

Trittsicherheit bei oftmals schmalen Pfaden im Steilgelände nötig.

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