Gugel - unter dem Watzmann-Hocheck

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Siegfried Garnweidner

Aufstieg auf die Gugel im lichten Lärchenwald
Schon während des Aufstiegs zeigt sich der markante Hochkalterstock
Der Schnee auf der Gugel ist vom Wind verblasen.
Die letzten Meter bis zum höchsten Punkt
Das Watzmannhaus ist nicht weit weg von der Gugel.
Imposante Blicke von der Gugel zum Hochkalterstock mit der Skitour auf den Hochalmkopf
Gleich neben der Gugel leben in der Watzmanngrube Rauhfußhühner; bitte auf die sensiblen Tiere Rücksicht nehmen!

Die Tour

Auf die Gugel ist es eine grundsätzlich einfache Skitour, die allerdings etwas Übung und einwandfreie Beherrschung von Aufstiegs- und Abfahrtstechnik voraussetzt

Es ist schon lange her, dass an der Watzmanngugel Waldschneisen geschlagen worden sind. In ihnen haben spannende Skirennen stattgefunden. Allerdings mögen Skirennläufer schon lange nicht mehr zu Fuß aufsteigen, sondern mit dem Lift fahren, deshalb finden keine Rennen mehr an der Gugel statt. Doch die Schneisen gibt es teilweise noch, und wir Tourengeher freuen uns daran. Stellenweise ist der Wald allerdings ziemlich dicht, doch soll es ja Skifahrer geben, die gerne durch dichtes Holz fahren …

Autorentipp

Wer eine Bärenkodition und viel Zeit hat, kann bei optimalen Bedingungen noch zum Watzmannhocheck aufsteigen. Das ist allerdings eine andere Liga als die Gugel.

Info

Schwierigkeit
leicht
Aufstieg
1200 hm
Abstieg
1200 hm
Tiefster Punkt Wimbachbrücke
622 m
Höchster Punkt Gugel
1801 m
Dauer
5:00 h
Strecke
8,5 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Ramsau bei Berchtesgaden, Wimbachbrücke, 622 m

Ziel

Ramsau bei Berchtesgaden, Wimbachbrücke, 622 m

Weg

Auf der Wimbachbrücke queren wir über die Ramsauer Ache und gehen sogleich nach rechts auf dem Sommerweg neben dem Wimbach, um diesem nach Süden hinauf zu folgen, bis eine Forststraße erreicht wird. Auf ihr steigen wir bis rund 100 m hinter die Wanderwegabzweigung ins Wimbachtal auf und biegen in der Linkskehre des Fahrwegs schräg rechts ab. Die Route steigt nun relativ steil in einer Waldlichtung an und windet sich in Kehren im Wald hinauf. Bei ein paar Felsenzacken gibt es kurz freie Blicke aus dem Wald heraus, und schon 30 Höhenmeter weiter oben knickt die bequemere Aufstiegsstrecke links ab und beschreibt einen weiten Rechtsbogen, an der Stubenalm vorbei.

Sportliche Aufsteiger gehen beim Knick geradeaus und durch eine steile Waldmulde geradewegs zu ein paar markanten Sturzblöcken weiter oben wieder auf die oben geschilderte Route.

Knapp unterhalb 1400 Meter stößt die Aufstiegsroute in eine ausgedehnte Lichtung, an deren Rand man in mäßiger Steigung weitergeht.

Diese Lichtung quert man schließlich auf die rechte Seite und geht zu einem breiten Rücken hinüber. Über ihn ein Stück hinauf und dann nach links, bis die kaum auffallende Gugel erreicht ist.

 Die Abfahrt verläuft im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute, doch finden Ortskundige immer wieder spannende Varianten.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung ab Bahnhof Berchtesgaden

Anfahrt

Bei der Ausfahrt Siegsdorf die A 8 verlassen und auf B 306 nach Inzell. Von dort auf der B 305 über Schneizlreuth zum Ausgangspunkt.

Parken

Parkplatz am Ausgangspunkt

Weitere Informationen

Ausrüstung

Skitourenausrüstung

Sicherheitshinweise

Bei vernünftiger Routenwahl ist das Lawinenrisiko normalerweise gering.

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