Glockturm (3355 m)

Quelle: Alpenverein Innsbruck, Autor: Rafael Reder

Parken an der Kaunertaler Gletscherstraße am Eingang des Riffeltals. Hinten die Krummgampenspitzen (3090 m).
Wegweiser am Eingang ins Riffeltal.
Immer dem Talverlauf entlang, flach bis mäßig steil. Hinten der Riffeljochturm (3237 m).
Den Blick nach Süden dominiert ...
... die Weißseespitze (3510 m).
Im Talkessel des Riffeltals wird der Gipfel des Glockturms erstmals sichtbar.
Das oberste Drittel das Anstiegs mit Gipfel und Skidepot (Schulter rechts). Die Steilheit nimmt zu, übersteigt aber erst im Gipfelbereich die 30 Grad.
Blick nach Osten, zurück ins Riffeltal Richtung Gletscherstraße. Hinten links, Bligggspitze und Hinterer Eiskastenkopf, ganz hinten die Wildspitze.
Am Beginn der Querung zur Nordschulter (Skidepot). Hinten Weißseespitze (3510 m) und Weißkugel (3738 m).
Die Querung hinaus zur Schulter und zum Skidpot führt durch sehr steiles Gelände (ca. 35°, der Hang darüber erreicht 40°).
Blick aus der Gipfelflanke hinunter zu Skidepot. Auf der Westseite fälllt das Gelände extrem steil ab - Achtung auf Überwechtung in diesem Bereich!
Wenige Meter vor dem Gipfel. Hinten der mächtige Gepatschferner und der Fluchtkogel (3500 m; links der Bildmitte).
Am Gipfel des Gockturms. Im Norden die Lechtaler Alpen mit der Parseierspitze (3036 m; rechts der Bildmitte).
Unterwegs zum Glockturm, unweit des Skidepots. Hinten Weißseespitze (3510 m) und Weißkugel (3738 m).
Skidepot und Gipfelflanke (zwischen 35 und 40° steil). Steigeisen oder Spikes sind bei eisigen Verhältnissen notwendig. Abhängig von aktuellen Bedingungen und Eigenkönnen kann man mit den Skiern auch ganz zum Gipfel steigen (mit Fellen und Harscheise

Die Tour

Ein Skitouren-Klassiker im Kaunertal. Durch den hohen Ausgangspunkt bis spät ins Jahr möglich.

Von der Kaunertaler Gletscherstraße gemütlich ohne steile Passagen Richtung Riffelkar. Zum Schluss mit Skiern oder zu Fuß zum Gipfel. Zum Schluss erwartet einen eine atemberaubende Aussicht auf die bekannten Gipfel der Ostalpen: Bernina, Ortler, Weißkugel, Wildspitze. Für die Abfahrt bieten sich mehrere Optionen an.

Autorentipp

Am Besten im Frühjahr gehen. Da kann man oben Pulver und unten Firn erwischen.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1015 hm
Abstieg
1015 hm
Tiefster Punkt Kaunertaler Gletscherstraße
2332 m
Höchster Punkt Glockturm
3346 m
Dauer
2:40 h
Strecke
8,3 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Kleiner kostenloser Parkplatz an der Kaunertaler Glerscherstraße.

Ziel

Kleiner kostenloser Parkplatz an der Kaunertaler Glerscherstraße.

Weg

Vom kleinen Parkplatz an der Kaunertaler Gletscherstraße geht es flach Richtung Westen los ins Riffelkar. Über schön gestuftes Gelände gewinnen wir langsam an Höhe, bis sich der Blick zum Gipfel des Glockturms auftut. Es wechseln sich immer wieder flachere mit etwas steileren Passagen ab, bei guter Spuranlage sind aber keine Spitzkehren nötig. Zum Schluß etwas steiler zum Grat traversieren, wo oftmals das Skidepot errichtet wird. Die Ski können aber auch zum Gipfel mitgenommen werden.

Abfahrt entlang der Aufstiegsspur. Es kann bei entsprechenden Verhältnissen direkt vom Gipfel abgefahren werden. Zwei steile Rinnen führen Richtung Osten zur Aufstiegsspur. Wer eine Rundtour bevorzugt kann auch durch das Krummgampental abfahren.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Nur sehr mühsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. www.oebb.at

Anfahrt

Von Prutz ins Kaunertal und immer der Landstraße folgend bis zum Talschluss.

Parken

Parkplatz 2 Kehren nach dem Ochsenalmlift (kostenlos)

Weitere Informationen

Die Kaunertaler Gletscherstraße öffnet um 7 Uhr. Wenn man früher unterwegs ist, kann man sich die Maut sparen (€ 23,-/Auto, Stand 2017).

Ausrüstung

Vollständige Skitourenausrüstung inkl. LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Im Frühjahr evtl. Harscheisen, bei eisigen Bedingungen können Steigeisen für den Gipfelanstieg hilfreich sein.

Sicherheitshinweise

Die Tour verläuft im Einzugsbereich recht steiler Nordhänge. Die Lawinensituation ist hier zu beachten. Bei guter Spuranlage sind keine Spitzkehren nötig.

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