Gilfert von Hausstatt

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Markus Stadler

Schilder-Kunsthandwerk am Gilfert
Endlich ist der Wald zu Ende und die Sicht wird frei zum Gilfert
Gute Aufstiegsspur am Nonsjöchl
Kolonnenverkehr zum Gilfert
Licht und Schatten
Die letzten Meter hoch über der Nonsalm
Perfekte Pulverabfahrt zur Lafasteralm
Da staubt der Powder
Unberührte Hänge bei der Lafasteralm
Abfahrt mit Blick zum Karwendel

Die Tour

Abwechslungsreiche Skitour auf den Paradeberg über dem Inntal.

Der Aufstieg führt von Hausstatt anfangs über die Skipiste, dann entlang von Forststraßen und Wanderwegen auf den Gratrücken des Nonsjöchls. Hier geht es zuerst durch lichten Zirbenwald, dann entlang eines aussichtsreichen Gratrückens an den Gipfelaufbau des Gilfert heran, wo man auf die Aufstiegsroute von Innerst trifft. Über den Südwesthang erreicht man den Gipfel. Die Abfahrt erfolgt bei sicheren Bedingungen über die Nordflanke zur Lafasteralm und über eine zügig abfallende Forststraße zurück zur Skipiste und zum Parkplatz.

Autorentipp

Falls die Nordhänge zu riskant sind, kann man nach Südwesten Richtung Nonsalm abfahren und nach rechts über eine Forststraße zur Aufstiegsroute zurückkehren.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
1300 hm
Abstieg
1300 hm
Tiefster Punkt Parkplatz Hausstatt
1277 m
Höchster Punkt Gilfert
2506 m
Dauer
4:15 h
Strecke
13,0 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Weerberg - Hausstatt

Ziel

Weerberg - Hausstatt

Weg

Aufstieg: Vom Parkplatz steigt man wenige Meter hinauf zur Skipiste und an ihrem rechten Rand aufwärts, bis ein Schild "Tourengeher" nach rechts in den Wald weist. Entlang einer Wegtrasse trifft man bald auf eine Forststraße und folgt ihr ein kurzes Stück nach rechts, bis links wiederum ein Sommerweg abbiegt. Entlang des Weges schräg rechts aufwärts durch den Wald querend gelangt man auf die nächste Forststraße. Hier hält man sich kurz links und zweigt dann nach rechts ab, um dem bewaldeten Gratrücken zu folgen. Nach etwa 200 Höhenmetern lichten sich die Bäume und man erreicht das kleine Kreuz des Nonsjöchls. Dem Grat folgt man jetzt nach Osten über mehrere Kuppen mit kurzen Zwischenabfahrten (abfellen lohnt sich nicht) bis an die Westflanke des Gilfert heran. Hier orientiert man sich nach rechts und trifft auf die Aufstiegsroute von Innerst. Über relativ steiles, aber schön kupiertes Gelände geht es jetzt südlich an den Felsen vom Wetterkreuz vorbei hinauf zum Gipfel.

Abfahrt: Vom Gipfel fährt man ein kurzes Stück nach Norden zu einem flacheren Absatz. Nun biegt man nach links ab und über anfangs recht steile Hänge fährt man hinab in den Karboden. Im weiteren Verlauf gibt es verschiedenen Möglichkeiten links, rechts oder zwischen den beiden Gräben, die hier in der Nordwestflanke eingelagert sind. Unterhalb der Lafasteralmen trifft man spätestens auf die Forsstraße, die sich unmittelbar nach dem Überqueren des Lafasterbaches gabelt. Hier bleibt man rechts und in zügiger Abfahrt geht es zurück zur Skipiste und zum Parkplatz.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Eine Busverbindung führt zum Weerberg - von der Ortsmitte kann man über die Skipiste bis zum Ausgangspunkt aufsteigen (ca. 300 Höhenmeter zusätzlich).

Anfahrt

Von der Inntalautobahn fährt man in Vomp ab und folgt der Ausschilderung nach Pill. Hier an der Bundesstraße rechts abbiegen und gleich nach wenigen Metern wieder schräg nach links abbiegen auf die Bergstraße zum Weerberg. Nach einigen Serpentinen und der Ortsdurchfahrt von Weerberg zweigt links eine Straße nach Zalln und zum Gasthaus Hausstatt ab. Der Straße folgt man bis zum Tourengeherparkplatz direkt unterhalb der Skipiste.

Parken

Kostenloser Parkplatz direkt unterhalb der Skipiste weniger Meter oberhalb vom Gasthaus Hausstatt.

Weitere Informationen

Die Website des Autors mit Infos und Tipps zu Skitouren

Ausrüstung

Übliche Skitourenausrüstung

Sicherheitshinweise

Der Aufstieg ist relativ selten lawinengefährdet, aber die direkte Abfahrt über die Nordflanke erfordert sichere Schneeverhältnisse.

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