Gespenstischer Spaziergang durch die Altstadt

Die Tour

Sightseeing der anderen Art. Für alle Angstlustigen und die, die Münchner Altstadt mal aus einem anderen Blickwinkel sehen möchten, birgt die Tour ein aufschlussreiches Erlebnis.

Die Route verläuft entlang historischer Stätten und Münchner Sehenswürdigkeiten. Durch kleine Gassen aber auch populäre Orte der Altstadt wie dem Maximiliansplatz und der Kaufingerstraße regen acht Spukorte zum Gruseln an. Bis auf die Räumlichkeiten des neuen Rathauses sind alle Orte frei begehbar. Historisch verleiht die Tour einen Einblick in die Vergangenheit, welche vom 14. bis zum 21. Jahhundert reicht. Dabei kommt die bayerische Lebensart natürlich nicht zu kurz. Das Bratwurstglöckl oder der Schneiderweisse laden auf dem Weg zu einer Stärkung der Nerven ein.

Autorentipp

Für den intensiveren Gruselfaktor ist die Tour bei Dämmerung zu empfehlen. Zudem machen die geschichtlichen Hintergründe die Tour erlebnisreicher.

Info

Schwierigkeit
leicht
Aufstieg
5 hm
Abstieg
6 hm
Tiefster Punkt 513 m
Höchster Punkt 517 m
Dauer
1:57 h
Strecke
8,2 km

Details

Kondition
Erlebnis
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Sendlinger Tor

Ziel

Marienplatz

Weg

Wir befinden uns am Ausgangspunkt unsere Tour und zugleich an unserem ersten Gruselort. Hier befindet sich das Sendlinger Tor, welches im 14. Jahrhundert als Wehrturm diente und heute die Isarvorstadt von der Alstadt trennt. Um zu unserem nächsten Punkt des Grauens zu gelangen, durchqueren wir das Stadttor und folgen der Sendlinger Straße vorbei an den Schaufenstern der Geschäfte und biegen an der ersten Möglichkeit links in die Hackenstraße ein. Diese mündet in die Brunnstraße, wo wir zu unseren rechten Seite den Radl Brunnen passieren. An der folgenden Kreuzung biegen wir rechts in die Damenstiftstraße ein. An der Ecke zur gotischen Damenstiftskirche St. Anna gehen wir weiter gerade aus und laufen durch die schmale Eisenmannstraße bis wir wieder in der Fußgängerzone rechts die Neuhäuserstraße runtergehen. Auf der schräg gegenüberliegenden Seite biegen wir links in die Ettstraße ein. Dieser folgen wir solange bis wir zum schönen, denkmalreichen Promenadenplatz gelangen. Rechts entlang bis zum Ende der Grünfläche, wo wir links in die Kardinal-Faulhaber-Straße einbiegen. An der Salvatorkirche vorbei befindet sich auf unserer linken Seite die Jungferntumstraße und gleichzeitig unserer zweiter Ort des Grauen, der Jungfernturm. Eine Gedenktafel und Turmreste erinnern an den Folterort vieler Menschen vom 15. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. 

Wir drehen um und biegen über den Salvatorplatz links in in die Salvatorstraße ein und laufen hier bis zum Ende, wo wir rechts in eine der elegantesten Straßen Münchens abschwenken, der Theatinerstraße. Kurz nach der Mündung in die Weinstraße biegen wir rechts in die kleine Filserbräugasse ein, welche uns zur Frauenkirche mit ihren zwei berühmten Türmen führt. Links entlang der Kathedrale läd uns wenige Meter später für die Hungrigen und Durstigen unter uns das Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom zu leckerer bayerischer Hausmannskost und einem frisch gezapften Augustiner Hellen ein. 

Weiter folgen wir dem Frauenplatz auf der linken Seite bis wir links in die Augustinerstraße uns drehen. 100 Meter später befindet sich unser nächster Gruselort auf der linken Seite, der Schöne Turm. An der Fassade können wir die Steinskulptur des zu Unrecht verurteilten Goldschmieds im 16. Jahrhundert bestaunen. Auf seinen Schultern trägt er den ehemaligen an diesem Platz stehenden schönen Turm. Ein paar Schritte weiter auf der Kaufingerstraße Richtung Marienplatz können wir auch den Umriss am Boden erkennen, wo früher der Turm stand.

Um zum folgenden Gruselort zu gelangen, schwenken wir rechts in die Fürstenfelderstraße und gehen dieser solange nach bis sich der Rindermarkt auf unserer Rechten finden. Wir überqueren diesen und laufen weiter auf dem Rosental. Dabei kommen wir am schönen Viktualienmarkt vorbei. Wir folgen der Gasse des Viktualienmarktes, welche in die Westenriederstraße mündet. Hier laufen wir weiter gerade aus bis zum Isartor, unserem Spukort, der in der in der Dämmerung seit dem 17. Jahrhundert vom Teufel heimgesucht wird.

Wir machen uns weiter auf den Weg, um mehr über Hexen an dem nächsten Spukort zu erfahren. Mit dem Isartor im Rücken laufen wir auf dem Tal entlang bis zur Ecke Maderbräustraße. Wer jetzt erst Hunger bekommt oder sich ein Weißbier aus dem Hause Schneider nicht entgehen lassen möchte, ist im Schneider Bräuhaus goldrichtig. Über die Maderbräustraße biegen wir links in die Ledererstraße und dann direkt wieder rechts in die Sparkassenstrasße. Dieser folgen wir mit der Mündung in die Pfisterstraße und schwenken an der ersten rechts ab in den Hofgraben. An der Kreuzung zur Maximilianstraße gehen wir weiter rechts und biegen an der nächsten Möglichkeit in die Falkenturmstraße ein. Wie betreten den Hinterhof, wo ehemals der Falken- und Hexenturm stand. 

Unser nächster Gruselort befindet sich in der Residenz und seinen Innenhöfen. Wenn wir zurück zur Maximiliansstraße laufen, vorbei am Nationaltheater und rechts in den Max-Jospeh-Platz einbiegen, befinden wir uns direkt vor dem Residenztheater und dem dahinterliegenden großen Museumskomplex. Wer mag kann sich die prunkvolle Höfe näher anschauen und durch sie hindurchspazieren.

Nach den gruseligen Todesankündigungen der schwarzen Frau, begeben wir uns auf der Residenzstraße zu unserem vorletzten Ort des Grauens. Hierfür biegen am Odeonsplatz links in die Brienner Straße ein. Den Platz der Opfer des Nationalsozialismus überqueren wir und folgen dem Maximiliansplatz auf der linken Straßenseite. In der Mitte des Platzes schwenken wir links in die Prannerstraße ein und stehen vor dem Maxtor. Da uns das dicke Gespenst schon sehr Angst einjägt, laufen wir schnell weiter unserem letzten Spukort.

Hierfür drehen wir um und laufen auf dem Maximiliansplatz Richtung Lenbachplatz. Wir biegen links die Maxburgstraße ein und schwenken weiter rechts in die Kapellenstraße ein. Diese gehen wir bis zum Ende, wo wir auf die Neuhauser Straße gelangen. Links abgebogen, laufen wir geradeaus entlang der großen Einkaufsstraße, welche in die Kaufingertstraße mündet und enden am Marienplatz. Hier kann wer mag, eine tolle Führung durch das Neue Rathaus und seine Räumlichkeiten machen und sich von den lebendigen Gemälden einen Eindruck verschaffen. Ein wenig ein Gefühl wie in Hogwarts kommt dabei auch nicht zu kurz.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

U1, U2, U3, U6 und Tramlinien 27, 28 zum Sendlinger Tor

Parken

Contipark Tiefgarage Oberanger 

3 Minuten zu Fuß vom Start (Sendlinger Tor) entfernt.

6 Minuten zu Fuß vom Ziel (Marienplatz) entfernt.

Öffnungszeiten: 0 Uhr bis 24 Uhr

Adresse: Oberanger 27, 80331 München

Preise:

Erste 30 Minuten 1,50 €

Zweite 30 Minute 2,00 €

Jede weitere angefangene Stunde 3,50 €

Höchstsatz (24 Stunden) 20,00 €

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