Geißhorn und Kemptner Köpfle

Quelle: Kleinwalsertal, Autor: Kleinwalsertal Tourismus eGen

Kemptner Köpfle
Auf dem Kemptner Köpfle
Im Gemsteltal
Im Gemsteltal auf Höhe Bernhards Gemstelalpe
Terrassenaussicht von Bernhard's Gemstelalpe
Kemptner Köpfle
Aussicht vom Geißhorn
Der Gipfel des Geißhorns
Blick auf den Zwölfer, Elfer und den Liechelkopf vom Geißhorn
Geißhorn-Bewohner
Blick auf den Großen Widderstein
Die drei Schafalpköpfe im Wildental
Vorbei an der Unteren Wiesalpe im Wildental

Die Tour

Die Rundtour von Bödmen über das Geißhorn und das Kemptner Köple zurück nach Bödmen beeindruckt mit atemberaubenden Ausblicken über die umliegenden Berge. Mit etwas Glück bietet sich auch die Möglichkeit Steinböcke aus nächster Nähe zu sehn. 

Die Tour beginnt im Gemstelboden direkt an der Breitach auf rund 1200m Höhe. Am schönen Gemstelbach entlang geht es nun stetig aber zunächst nicht sehr steil nach oben. Ab der hinteren Gemstelhütte nimmt die Steigung dann zu. In Kehren geht es durch Latschen vorbei an einer beeindruckenden Schlucht, in der der Gemstelbach rauscht, weiter. Die wenigen etwas kritischeren Stellen sind mit einem Drahtseil gesichert.

Im Anschluss daran betritt man eine Art Hochebene und erreicht dort auch die bewirtschaftete obere Gemstelalpe auf 1694m. Nicht mehr ganz so steil und mit Blick auf das Geißhorn erklimmt man nun bereits den Sattel um im Anschluss daran den Gipfelsturm zu starten. Der Anstieg zum Gipfel erfordert etwas Trittsicherheit: Am Nordkamm entlang führt ein Schotterweg zum Ziel. Ungefähr 3,5 Std. nach Start erreicht man den ersten Gipfel des Tages, das Geißhorn auf 2366m und wird mit einem atemberaubenden Rundblick auf die umliegenden Berge Liechelkopf, Angererkopf sowie Elfer und Zwölfer, das Lechquellengebirge und den Allgäuer Hauptkamm belohnt.

Nicht vergessen nach Steinböcken Ausschau zu halten. Diese haben hier ihr Revier. Nach einer Stärkung geht es dann wieder hinunter zum Sattel und von hier aus ohne nennenswerte Auf- und Abstiege weiter zu Mindelheimerhütte, die sich zum Einkehren anbietet. Von hier aus ist es dann auch nur ein kurzer Aufstieg zum zweiten Gipfel des Tages: Das Kemptner Köpfle (2191m), dessen letzte Meter kletternd erklommen werden müssen und von wo aus man ebenfalls eine wunderbare Aussicht hat. Von hier beginnt dann auch der eigentliche Abstieg über die Kemptner Scharte. In Serpentinen schlängelt sich ein schmaler Weg durch ein steil abfallendes Geröllfeld hinab ins Wildental. Trittsicherheit erforderlich! Ab der ebenfalls bewirtschafteten Fluchtalp verläuft ein breiter Kiesweg bis ins Wildental, von wo aus man entweder mit dem Bus oder zu Fuß bis nach Bödmen zurückkehrt.

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
1474 hm
Abstieg
1488 hm
Tiefster Punkt 1136 m
Höchster Punkt 2366 m
Dauer
8:00 h
Strecke
18,3 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Technik

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Mittelberg

Ziel

Mittelberg

Weg

Vom Parkplatz "Weiher" aus durch den Gemstelboden ins Gemsteltal. Auf Weg Nr. 444 dem Bachverlauf folgen- vorbei an Bernhards Gemstelhütte und der hinteren Gemstelhütte bis zur oberen Gemstelalp (1,5-2 Std.). Hier links halten und weiter auf Weg 444 hinauf zum Sattel. Von hier führt links der Weg zum Gipfel (ca. 1,5-2 Std.); der selbe Weg führt auch wieder hinunter zum Sattel, von hier aus links dem Weg 443/444 und der Beschilderung folgend hinüber zur Mindelheimer Hütte, die recht schnell erreicht ist; von hier aus der Beschilderung zur Kemptner Scharte und zur Fluchtalpe folgen (ca. 2. Std.). Von hier aus übers Wildental an der Breitach entlang zurück nach Bödmen (ca. 1,5 Std.).

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Lassen Sie Ihr Auto doch einfach stehen!

Es besteht die Möglichkeit den Walserbus für die Anfahrt zu nutzen. Die Buslinie 1 fährt den Ort Mittelberg an. Für diese Tour steigen Sie an der Haltestelle "Gemse oder Weiher" aus.

>>> Fahrplan Walserbus

Anfahrt

Die meisten Anreisewege aus Deutschland treffen in Ulm aufeinander und führen weiter auf der A7. Beim Autobahndreieck Allgäu über das Teilstück der A980 bis zur Anschlussstelle Waltenhofen und auf der vierspurigen B19 über Sonthofen und Oberstdorf ins Kleinwalsertal. Aus Österreich (Vorarlberg) und der Schweiz erreichen Sie das Kleinwalsertal über den Bregenzerwald (Hittisau) – Riedbergpass – Fischen – Oberstdorf. Von Tirol kommend führt der schnellste Weg über die A7 nach Kempten und weiter auf der B19 Richtung Oberstdorf. Für die Fahrt ins Tal benötigen Sie keine Autobahn-Vignette.

Parken

Vor der Ortseinfahrt Baad befindet sich auf der linken Seite der Parkplatz "Weiher". Der Parkplatz "Weiher" ist gebührenpflichtig, bietet sich jedoch als perfekter Einstiegspunkt für die Tour an. Weitere (gebührenpflichtige) Parkplätze befinden sich etwa 2 Km weiter in der Ortschaft Baad. 

Weitere Informationen

Wie erlebst Du die Natur bewusst?

Die Natur ist so viel mehr als die Kulisse für unvergessliche Bergerlebnisse. Sie ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie stellt Trinkwasser bereit und versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Nicht nur liefert sie wertvolle Rohstoffe, sondern sie schützt auch vor Lawinen und Muren und reguliert das Klima. Wir haben es in der Hand, die Natur in all dem, was sie für uns leistet, zu unterstützen. Eines steht fest, gemeinsam können wir mehr erreichen:

Respektvoll in der NATURBEWUSST miteinander – weitsichtig ERLEBEN

Respektvoll in der NATUR

Durchatmen und auftanken, draußen unterwegs sein und sich frei fühlen. Genießen wir die Natur, sind wir im Wohnzimmer von scheuen Tieren und seltenen Pflanzen zu Gast. Verhältst Du Dich respektvoll, teilen sie auch in Zukunft ihren Lebensraum gerne mit Dir.

Auf Wegen und markierten Routen bleiben

Wenn Du den ausgewiesenen Wegen und Routen folgst, kommst Du mit Sicherheit zu neuen Lieblingsplätzen. So respektierst Du auch Schongebiete, denn viele Tiere und Pflanzen brauchen besonderen Schutz. Vor allem im Winter kostet jede Störung den Wildtieren unnötig Kraft, die sie zum Überleben brauchen.

Dämmerungs- und Nachtzeiten meiden

Die Morgen- und Abendstunden sind die Zeit, in der die meisten Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Werden sie dabei gestört, geraten sie in Stress, der für sie besonders im Winter lebensbedrohlich sein kann. Wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, bitte auf dem markierten Weg bleiben, keine helle Stirnlampe nutzen und ruhig verhalten.

Sauber bleiben & Müll mitnehmen

Es versteht sich von allein: Müll nimmt man wieder mit, am Berg und im Tal. Bitte auch biologische Abfälle, denn in der Höhe werden sie viel langsamer kompostiert. Zuhause oder in Deiner Unterkunft kannst Du den Müll richtig entsorgen – bitte denk daran, im Kleinwalsertal gibt es keine Mülleimer im öffentlichen Raum.

Auf der Naturtoilette

Wenn Du ein stilles Örtchen suchst, dann bitte mindestens 50 m von Gewässern entfernt. Exkremente vergraben oder mit einem großen Stein verdecken. Laub oder Recycling-Toilettenpapier verwenden und das Papier im Müllbeutel wieder mitnehmen.

Mit Hund auf Tour

Hast Du Deinen vierbeinigen Partner immer unter Kontrolle, auch wenn er Murmeltiere, Rehe oder andere Wildtiere in die Nase bekommt? Folgt der Hund seinem Jagdtrieb, bleibt Wildtieren nur die Flucht. An der Leine seid ihr beide auf der sicheren Seite. In der Nähe von Weidevieh Hunde an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: sofort ableinen. Im Tal gibt es zahlreiche Hundestationen für die Entsorgung der Hundebeutel. Die Land- und Alpwirte danken es Dir, denn Kot auf Wiesen und Feldern verunreinigt das Futter und macht das Weidevieh krank.

BEWUSST miteinander

Rücksicht auf andere nehmen

Jeder liebt es, ein besonderes Fleckchen Erde für sich zu genießen. Meist sind wir aber nicht allein unterwegs. Kein Problem, denn Platz ist genug. Zeit lassen, entgegenkommend den Weg frei machen, unterstützen, wenn jemand Hilfe braucht und in jedem Fall ein Lächeln schenken. So stehen dem freundlichen Miteinander und einem entspannten Naturgenuss nichts im Wege.

Erhalt der Kulturlandschaft wertschätzen

Alpine Landschaften berühren durch ihre Gegensätzlichkeit: Imposante Gipfel und natürliche Wälder wechseln sich ab mit sanften Tälern, gepflegten Wiesen und Weiden. Auch im Kleinwalsertal ist diese reizvolle Landschaft auf drei Höhenlagen kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Zusammenspiels von Natur- und Kulturlandschaft. Dahinter steckt die Arbeit von Landwirten, Alp- und Forstwirtschaft sowie Jägern. Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass die Attraktivität des Erholungs- und Freizeitraums sowie die Artenvielfalt bewahrt werden. Danke sagen wir bereits, wenn wir auf markierten Wegen bleiben und regionale Produkte genießen.

Weitsichtig ERLEBEN

Sicher auf Tour – für Dich und andere

Egal, ob im Winter auf einer Ski- oder Schneeschuhtour oder im Sommer auf einer Bergtour, wer im alpinen Gelände unterwegs ist, muss sich gut vorbereiten. Dazu gehören eine sorgfältige Information und Tourenplanung ebenso wie die richtige Ausrüstung. Alpine Gefahren korrekt einzuschätzen erfordert viel Wissen und Erfahrung. Warum nicht von Profis lernen und mit einem der erfahrenen Guides auf Tour gehen?

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk, jedoch keine Kletterausrüstung nötig.

Sicherheitshinweise

Die Tour ist technisch nicht sehr anspruchsvoll, erfordert jedoch aufgrund der Dauer trotzdem einiges an Kondition. An einigen Stellen, wie dem Aufstieg zum Geißhorn und dem Abstieg über die Kemptner Scharte ist Trittsicherheit erforderlich.

NOTRUF:

140 Alpine Notfälle österreichweit

144 Alpine Notfälle Vorarlberg

112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz) 

www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps 

10€ Rabatt mit hey.bayern auf Outdooractive Pro und Pro+ sichern

Jetzt hier mehr erfahren oder gleich unseren Voucher Code nutzen um 10€ Rabatt zu erhalten (gültig bis 31.12.2021):

HEYOA10V