| Quelle | Feratel |
Vernissage- Carl Pruscha Ein ungewöhnlicher Architekt
Die Veranstaltung
Die Werke von CARL PRUSCHA finden sich an drei geografisch weit auseinander liegenden Orten, die ihn stark geprägt haben: New York, Kathmandu und Wien. In den Vereinigten Staaten entwarf Pruscha visionäre und utopische Projekte. Zur Realität fand er in Nepal, wohin ihn die UNO 1964 als Berater entsandte. In der fremden Kultur wuchs der junge Architekt an spezifischen Aufgaben. Neben komplexen Planungsvorschlägen für das Kathmandu-Tal realisierte er bemerkenswerte Bauwerke, die Tradition und Moderne verbinden, im Einklang mit der Natur- und Kulturlandschaft.
Nach seiner Rückkehr nach Wien 1974 wurde seine engagierte akademische und gesellschaftliche Haltung deutlich. Als Rektor der Akademie der bildenden Künste wurde der umtriebige Bohemien zu einer prägenden Figur der Wiener Architekturszene.
Im Foyer des Museums werden Arbeiten der Textilkünstlerin Alexandra Pruscha, der Tochter des Architekten, gezeigt. Sie wurde in Nepal geboren und ihre Arbeiten sind mit dieser Herkunft verwurzelt - archaische Formen-, Farb- und Materialsprache mit westlicher geometrischer Abstraktion.
Eintritt frei
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Kontakt
| Herrengasse 6, 8230 Hartberg, Österreich |




