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Käthe Recheis: Der weiße Wolf
Linz Tourismus_Leckestorfer
Die Veranstaltung
Ein Gemeinschaftsprojekt der Alten Schmiede Wien, des StifterHauses Linz und des Literaturhauses Graz
Käthe Recheis schilderte 1997 ihre Überlegungen zu „Der weiße Wolf“: „Als in den siebziger Jahren Phantasie als Flucht aus der Wirklichkeit verpönt wurde, entstand in mir der Wunsch, eine phantastische Geschichte sozusagen als Gegenbeweis zu schreiben. (...) Ich war überzeugt, man könne sich auch in einer phantastischen Geschichte mit Zeitproblemen auseinandersetzen.“ In einer Laudatio auf die Autorin fasste Heidi Lexe 2007 den erzählerischen Kern des Buches so zusammen: Drei Kinder dreier Völker müssen über den Fluss ohne Wiederkehr in das Land der strahlenden Felsen gelangen, um ihre Völker zu retten. Das christliche Motiv der Erlösung wird hier zusammengeschaut mit den „uralten Geschichten“, die Beispielgeschichte einer Gewaltherrschaft wird verknüpft mit dem Schicksal von Naturvölkern.
KÄTHE RECHEIS, geboren 1928 in Engelhartszell, verstorben 2015 in Linz. Kindheit in Hörsching, 1947 Matura in Linz. Arbeitete im „International Catholic Migration Committee“ (ICMC) in Linz, ab 1956 Leitung des Wiener Büros. 1954 erste literarische Veröffentlichung; seit 1961 freiberufliche Schriftstellerin in Wien und Hörsching. Aufenthalte in Nordamerika; Kontakte zu indigenen Autor:innen und zu Indigenenaktivist:innen; gründete den „Verein zur Unterstützung von Indianerschulen“. Vielfache Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur 1986, Ehrenmedaille in Gold der Bundeshauptstadt Wien 1988, Adalbert Stifter-Preis des Landes Oberösterreich 2007. Veröffentlichte über 60 Bücher, darunter: „Wolfsaga“, 1994; „Der weiße Wolf“, 1982; „Kleiner Bruder Watomi“, 1974; „Der kleine Biber und seine Freunde“, 1963.
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