Das Schild im Gschlößtal Achtung: Aktuell GESPERRT!

Quelle: Alpenverein Innsbruck, Autor: Christian Piccolruaz

Am Zustieg ins Gschlößtal
Zustieg mit Tourenskis ins Gschlößtal
Der weithin sichtbare Eisfall Das Schild
Übersicht von Das Schild
Im Zustieg zum Schild
Die beiden steilen Seillängen im oberen Abschnitt des Eisfalles
Im Vorstieg in der dritten Seillänge
Am Ausstieg am Ende der Schwierigkeiten
Im Nachstieg in der 1. Seillänge
Topo Das Schild im Gschlößtal

Die Tour

Lohnender Vierseillängen-Eisfallklassiker im Gschlößtal. Achtung: Aktuell ist hier Eisklettern verboten, da Bartgeier hier brüten! Bitte um Verständnis!

Schönes Eisschild, das im unteren Abschnitt leichte Eiskletterei im dritten Eisgrad am Vorbau bietet. Im oberen Abschnitt klettert man die steile dritte und vierte Seillänge in oftmals hartem, sprödem Eis (bis WI4+). Durch die Höhenlage um 1800m Seehöhe ist Klettern mitunter schon ab November möglich und geht oft bis in den März hinein. In sehr schneereichen Wintern können die ersten beiden Eislängen unter Umständen völlig von Schnee bedeckt sein. Durch den recht langen Zustieg (am besten mit Tourenskis) und das alpine Ambiente stellt das Schild eine tagesfüllende Unternehmung dar.

Autorentipp

In Innergschlöß gibt es mehrere lohnende Eisfallrouten.

Info

Schwierigkeit
WI4+
schwer
Aufstieg
500 hm
Abstieg
500 hm
Höchster Punkt 2000 m
Dauer
7:00 h
Strecke
3,9 km

Details

Zustieg 300 m, 1:30 h
Wandhöhe 170 m
Kletterlänge 200 m, 4:00 h
Seillänge 2 x 60 m
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Matreier Tauernhaus

Ziel

Matreier Tauernhaus

Weg

Zustieg

Vom Matreier Tauernhaus folgt man mit Tourenskis dem Weg ins Gschlößtal bis kurz vor Innergschlöß (ca.500m vor Innergschlöß). Von hier ist der Eisfall links oben sichtbar. Man überquert den Bach und steigt bis zum Einstieg die Schneehänge unterhalb des Eisfalles hoch. Ski- und Rucksackdepot am besten links unterhalb des Eisfalles.

Route

Dei ersten beiden Seillängen bieten moderate Eiskletterei im zweiten und dritten Schwierigkeitsgrad, unterbrochen von kürzeren oder längeren Schneepassagen. Bei sehr viel Schnee können die beiden ersten Eislängen auch vollständig unter Schnee sein!

Die dritte Seillänge führt sehr steil an einem harten, glatten Eispanzer im Schwierigkeitsgrad WI4 bis WI4+nach oben. Das Eis kann hier unter Umständen sehr glatt und spröde sein. Eisstand eher etwas rechts im Eisfall nach ca. 40 Metern.

Die vierte Seillänge ist etwas leichter (WI4-) und zieht leicht nach links über 60m hinauf. Am Ende der Steilheiten am besten einen Eisstand mit einer Abalakov-Eissanduhr machen. Durch zweimaliges Abseilen erreicht man den unteren Abschnitt, welcher ebenfalls durch Abseilen oder Abklettern überwunden wird.

Abstieg

Mit den Skiern hinunter ins Gschlößtal (oft ein schöner Hang) und den Weg hinaus zum Matreier Tauernhaus.

Anreise

Anfahrt

Mit dem Auto kommend von Matrei in Osttirol in Richtung Felbertauerntunnel fahren. Kurz vor den Kehren des Tauerntunnel-Südportals links abzweigen zum Matreier Tauernhaus.

Parken

Großer Parkplatz beim Matreier Tauernhaus, im Winter nicht gebührenpflichtig.

Weitere Informationen

Mehr Infos auch auf www.icegiudes.at

Ausrüstung

Eiskletterausrüstung, Notfallausrüstung, Skitourenausrüstung.

Sicherheitshinweise

Auf die Lawinensituation ist auf jeden Fall Rücksicht zu nehmen!

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