Brecherspitze und Bodenschneid

Quelle: DAV Sektion Geltendorf, Autor: Beda Weidemann

im Aufstieg Ostschulter zur Brecherspitze
Die Schlüsselstelle. Kletterei im I. Grat
auf der Brecherspitze, Blick nach Westen
Brecherspitze Westgrat
Blick vom Suttenstein. Monialmpiste nur ein weißes Band.
am Aufstieg zur Bodenschneid sieht man bis in die Tauern
Bodenschneid Gipfel
an der Bodenalm

Die Tour

Schwierige Bergtour (T4) vom Spitzingsattel über die Brecherspitze und Bodenschneid nach Enterrottach. 

Vom Spitzingsattel steigen wir über die Ostschulter auf die Brecherspitze. Dieser Anstieg ist als T4 einzuwerten und deshalb Bergsteigern mit Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorbehalten. Über den Westgrat geht es dann teilweise mit Hilfe von Drahtseillsicherung  zum Westgipfel und hinunter zur Oberen Firstalm. Ein erneuter Anstieg bringt uns über den Aussichtspunkt Suttenstein zur Brecherspitze. Von hier führt uns ein Bergsteig über die Bodenalm hinunter zur Bushaltestelle an der Mautstelle Enterrottach.

Autorentipp

Für Bergsteiger, die der Schwierigkeit T4 nicht gewachsen sind:

Die Obere Firstalm erreicht man auch direkt vom Spitzingsattel auf dem Trautweinweg, der im Winter eine Rodelbahn ist und kann so die Tour entschärfen und so die Tour meist das ganze Jahr über unternehmen. Auch ohne den Ostgrat der Brecherspitzgipfel ist der Übergang vom Spitzingsee ins Tegernseer Tal eine lohnenswerte Wanderung. 

Info

Schwierigkeit
schwer
Aufstieg
938 hm
Abstieg
1273 hm
Tiefster Punkt Bushaltestelle Enterrottach
792 m
Höchster Punkt Brecherspitze
1683 m
Dauer
6:00 h
Strecke
9,5 km

Karte

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Bushaltestelle am Spitzingsattel

Ziel

Bushaltestelle an der Mautstelle Enterrottach

Weg

Direkt am Spitzingsattel verläßt man an der Schranke des Trautweinweges zur Oberen Firstalm den Fahrweg nach rechts in den Wald hinein und findet dort  unmarkierte Tritspuren, die über die Ostschulter zur Brecherspitze führen. Schlüsselstelle ist die Überwindung eines Felsbandes, das ohne Sicherung auf Bändern und Felsstufen überwunden wird. Danach geht es auf deutlichen Trittspuren weiter hinauf zum Gipfelkreuz. An der Einmünung in den Nordgratweg weist ein altes grünes Schild mit der Aufschrift "Kein Abstieg, Lebensgefahr" eindrücklich auf die alpinen Gefahren unseres Aufstiegsweges hin. Im Sommer 2023 kam hier ein Bergsteiger im Abstieg zu Tode.

Vom Gipfel der Brecherspitze führt nun ein markierter und an den exponierten Stellen mit Drahtseilen gesicherter Steig über den Westgrat hinüber zum Wetgipfel der Brecherspitze. Von hier leitet der Bergweg über die ehemalige Schipiste hinunter zur bewirtschafteten Oberen Firstalm. Nach wenigen Abstiegsmetern hinunter zur Unteren Firstalm steigen wir in sanften Gelände zum Aussichtspunkt Suttenstein, von dem aus wir das erste Mal ins Tal der Rottach schauen können. Entlang der Südschulter führt nun der Weg hinauf zur Bodenschneid mit dem großen Gipfelkreuz. 

Als Abstieg wählen wir den Weg über die Westflanke hinunter zur unbewirtschafteten Bodenalm und steigen dann wie von den Wegweisern angezeigt auf markiertem Weg zur Bushaltestelle an der Mautstelle Enterrottach ab. Ab hier ist die Busfahrt mit Deutschlandticket und Bayernticket abgegolten, Wer zur Bushaltestelle Sutten oder Monialm absteigt muss im Bus noch die Mautgebühr bezahlen.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinfahrt:

Von München mit BRB RB 55 nach Schliersee und dann mit RVO Bus 9562 zur Haltestelle Spitzingsattel. (stünliche Verbindung, Dauer 1:15)

Rückfahrt:

Vom Bushalt Mautstelle Ennerrottach mit RVO Bus 9560 Umstieg Haltestelle Post,  Rottach Egern in RVO Bus 9556 und Bahnfahrt ab Tegernsee mit BRB RB 57 nach München (stündliche Verbindung, Dauer 1:50 h)

Parken

Mehrere Kostepflichtige Parkplätze im Bereich Spitzingsattel

Weitere Informationen

Ausrüstung

übliche Bergwanderausrüstung, Für den langen Abstieg nach Enterrottach sind Wanderstöcke angenehm.

Sicherheitshinweise

Die Ostschulter der Brecherspitze darf keinesfalls unterschätzt werden. Es gibt Stellen. der Schwierigkeit T4. Deshalb nicht bei Nässe oder Schnee gehen. 

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