Braunedlkogel (1894m), ein steiler Schigipfel in der Osterhorngruppe

Quelle: Alpenverein Salzkammergut, Autor: Gerhard König

Der Beginn der Aufstiegsroute
Aufstiegsroute oberer Teil
Markant erhebt sich der Braunedlkogel südlich der Postalm.
Bei Pulverschnee und sicheren Bedingungen ist die Tour besonders schön!
Der breite Gipfelhang
Die Nordwestflanke des Braunedlkogels, das "Schild" - man beachte den Lawinenabgang über eine Aufstiegsspur!
Beim Aufstieg im oberen Teil
Der letzte Aufschwung vor dem Gipfel
Am Gipfel angelangt
Aussicht vom Gipfel: Vorne das Gamsfeld, rechts der Dachstein
Irgendwo findet man immer Pulverschnee vor.
Im aufgelockerten Waldgelände des 500 Höhenmeter langen Hanges

Die Tour

Ein steiler Schigipfel mit meist Pulverschnee, bei harten Bedingungen jedoch gefährlich.

Das Gebiet der Postalm in der Osterhorngruppe ist ein beliebtes Ziel für Schitourengeher. Aufgrund der vielen und auch teilweise sanften Wiesenhänge ist auch bei geringer Schneelage ein Schitourentag möglich. Eine Ausnahme davon bildet der Braunedlkogel. Ausgedehnte Latschenfelder benötigen einen soliden Schneestock und die Hänge sind äußerst steil. Damit ist er keinesfalls ein Anfängerziel.

Autorentipp

Mann muss nicht zeitig unterwegs sein. Durch die Breite des Hanges findet man immer noch einen unverspurten Bereich. Durch die westseitige Lage gibt es auch im März noch Pulverschnee.

Info

Schwierigkeit
mittel
Aufstieg
740 hm
Abstieg
740 hm
Tiefster Punkt Parkplatz bei den Postalmliften
1165 m
Höchster Punkt Braunedlkogel
1894 m
Dauer
3:37 h
Strecke
6,9 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Technik
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Parkplatz der Postalmlifte

Ziel

Parkplatz der Postalmlifte

Weg

Vom Parkplatz steigen wir am linken Rand der Piste des meist geschlossenen Pfeifliftes direkt in Richtung Braunedlkogel auf. Kurz vor der Bergstation des Liftes halten wir uns bei einer Rechtskurve links und queren eben einen Hang zu einem Forstweg, dem wir am Waldrand entlang bis zu einer kleinen Schottergrube auf einem Sattel folgen. Nachdem wir einige Meter nach links aufgestiegen sind, muss nach rechts ein Graben gequert werden. Nun folgen wir dem Sommerweg in einem Linksbogen auf eine schwach ausgeprägte Anhöhe. Meist führt nun die Aufstiegsspur in zahlreichen Kehren durch das steilste Gelände empor. Man sollte jedoch immer ansteigend nach links queren, bis man einen ausgeprägten Rücken erreicht. Über diesen kann man nun weniger steil den Gipfelgrat erreichen und nach links zum höchsten Punkt aufsteigen.

Bei der Abfahrt fährt man zuerst ein Stück des Kammverlaufes in südwestliche Richtung ab und sucht sich die westseitigen Hänge zur Postalm mit den besten Schneebedingungen aus.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Strobl ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (Bus). Von Bad Ischl, St. Wolfgang, St. Gilgen und Strobl fährt im Winter ein Schibus auf die Postalm.

Anfahrt

Von der Westautobahn A1 über die Ausfahrt Thalgau oder Mondsee nach Strobl am Wolfgangsee und von der B 158 über die Mautstraße zum Schigebiet auf der Postalm.  Der Mautpreis beträgt seit der Wintersaison 2013/14 stolze € 8.-/Person im Auto!

Parken

Großes gebührenfreies Parkgelände bei den Liften. 

Weitere Informationen

Schneebericht/Straßenzustand/Webcam der Postalm/Schibusfahrplan: http://www.postalm.at/

Lawinenlagebericht: http://www.lawine.salzburg.at/start.html

Ausrüstung

Bei harten Bedingungen sind Harscheisen unbedingt nötig!

Sicherheitshinweise

In letzter Zeit führt die allgemein vorhandene Aufstiegsspur in vielen Kehren durch das steilste Gelände, statt wie in früheren Jahren nach einer Querung einen lawinensicheren Rücken zu erreichen - nicht unbedingt der Aufstiegsspur folgen!  

Man sollte auch nicht jeder Abfahrtsspur vom Gipfel folgen - schon gar nicht über das "Schild" der Nordwestflanke direkt vom Gipfel. Es gibt nur zwei extreme Durchfahrtsmöglichkeiten durch die anschließende Steilwand. 

Auch die Steilheit des Geländes sollte nicht unterschätzt werden. Bei Pulverschnee ein Genuss, bei harten Bedingungen gefährlich!

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