| Veranstalter | Silvia Elvers |
| Veranstalter-Adresse | Thüringer Str. 2f, 86916 Kaufering, Deutschland |
| Quelle | Stadt Landsberg am Lech |
Annes Tagebuch
Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien
2023
Die Veranstaltung
Musikdrama „Annes Tagebuch“ wird wegen des großen Erfolges erneut aufgeführt.
Die tragische Geschichte um Anne Frank ist kein einfacher Stoff für einen Kinder- und Jugendchor. Umso mehr freuen sich die Mitglieder des Chors „doremi“, dass ihr Stück erneut gezeigt wird.
Manche Dinge sollen eben doch sein, allen Widrigkeiten zum Trotz. So auch das Musikdrama „Annes Tagebuch“, das im März 2020 durch den Jugendchor doremi aus Anlass des 70. Todestages der jungen Autorin Anne Frank erstmals aufgeführt wurde. Nach wenigen, sehr erfolgreichen Aufführungen, wurde das Projekt von der Corona-Pandemie gestoppt. Bis jetzt.
Nun, fast drei Jahre später, haben die Jugendlichen das Stück wieder aufgenommen. „Annes Tagebuch“ erzählt von der 13-jährigen Jüdin Anne Frank, die sich mit ihrer Familie und vier weiteren Personen über zwei Jahre lang vor der Verfolgung durch die Nazis versteckt hielt. Die historische Figur Anne Franks ist für viele Sinnbild für die Verfolgung der Juden durch die Nationalsozialisten. Vor allem war der Mensch Anne aber ein normales junges Mädchen mit Wünschen, Hoffnungen und Träumen und einer ganz eigenen Art, die neue Lebenssituation im Versteck zu bewältigen.
Das Geschehen wird aus Annes Blickwinkel dargestellt, so, wie es der Originaltext des „Tagebuch der Anne Frank“ vorgibt. So ist dem Jugendchor unter der musikalischen Leitung von Silvia Elvers ein kleines Meisterstück gelungen. „Die Kinder spielen das Stück mit realistischem Ernst, aber vor allem auch mit Humor“, so Elvers, die das Stück mit ihrem Chor erarbeitet hat „gerade so wie, Anne auch gewesen sein muss“. Die Art des Spiels schafft daher bei dem bekannten und bedrückenden Ende von Annes Geschichte eine besondere Leichtigkeit, die den Mensch Anne in den Vordergrund stellt.
Hinzu kommt eine bisweilen eigene, aber besonders eindringliche Klangsprache, die an bekannte Komponisten aus Anne Franks Zeit, wie z.B. Kurt Weill, angelehnt und durch Annemarie Hoff und Stefan Lindner umgesetzt wurde.
Das Schicksal Anne Franks hat ihre Aktualität nicht verloren, im Gegenteil. Unter der Regie von Andreas Walch und der musikalischen Leitung von Silvia Elvers erzählen die 40 Jugendlichen erneut ein Stück Zeitgeschichte, vor allem aber von einem besonderen Mädchen, das nicht vergessen werden darf.
Die Aufführungen finden am 26. und 27. Februar jeweils um 19.00 Uhr im Rhabanus-Maurus-Gymnasium in St. Ottilien statt, Karten zu 12 € (erm. 7€) können beim Ticketservice Vivell oder an der Abendkasse gekauft werden.
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