Schule der Phantasie

Die Schule der Phantasie

Idee und Konzept

Die Schule der Phantasie in Traunstein gibt es seit 1987. Hunderte von Kindern im Grundschulalter von 6 bis 10 Jahren haben mittlerweile an den Kursen teilgenommen. Die Idee zu einer Schule der Phantasie stammt ursprünglich aus München, wo in einem Modellprojekt Kinder und Künstler miteinander gestalterisch arbeiteten. Der Münchner Akademieprofessor Rudolf Seitz initiierte das Projekt vor dem Hintergrund der Erkenntnis, dass Phantasie und Kreativität nicht im Erwachsenenalter erlernt, sondern im Kindesalter erhalten und gefördert werden müssen. Jedes Kind ist neugierig, hat Phantasie und Freude an kreativen Tätigkeiten. Es kommt aber entscheidend darauf an, ob und wie das Kind hierin Unterstützung und Anerkennung erfährt. Zu den Faktoren, die Kreativität und Phantasie hemmen, zählen autoritäre Umgebung, Zwang zur Konformität, zu große Erwartungshaltung, Spott, mangelndes Interesse und Zeitdruck, all dies Faktoren mit denen Kinder heutzutage leider häufig in Familie, Kindergarten und Schule konfrontiert sind.

In der Schule der Phantasie soll dazu ein bewusstes Gegengewicht entwickelt und gelebt werden, indem kreatives Verhalten durch Gruppengefühl, Bewegung, Lust am Spiel und das Finden von Alternativen ausdrücklich gefördert werden. Die Jungen und Mädchen lernen dabei viele künstlerische Techniken und Materialien kennen.
Ziel der Schule der Phantasie ist es nicht in erster Linie, schöne und dekorative Bilder und perfekte Bastelarbeiten mit nach Hause zu nehmen, Ziel ist es vielmehr, innere Vorstellungen und Erlebnisse gestalterisch umzusetzen, einen Freiraum für die schöpferische Entfaltung bereit zu stellen, Phantasie ohne Beschränkungen im kreativen Prozess frei auszuleben. Schöpferisches Arbeiten beeinflusst die gesellschaftliche Einstellung eines Menschen und das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe stärkt das Gemeinschaftsgefühl und regt zu emphatischem Verhalten an. Kreativität bewegt das Kulturverständnis und hinterfragt bestehende Ordnungssysteme. Wo Kreativität und Phantasie unterdrückt werden, stellen sich Sinnlosigkeit, Apathie und Angst ein. Dem arbeitet die Schule der Phantasie entgegen und die Stadt Traunstein unterstützt diesen Ansatz.

Die Themen und Kursinhalte ergeben sich spielerisch im Gespräch und im gemeinsamen Werken, Malen und Gestalten von Kindern und Künstlern. Um die Sensibilität und Beobachtungsgabe der Kinder zu stärken, stehen auch Ausstellungsbesuche in der benachbarten Städtischen Galerie auf dem Programm.

Virtueller Rundgang durch die Schule der Phantasie Traunstein

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