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Schnubiglbairischer Wortzauber mit Manfred Mundel

Altes Rathaus Laufen

Die Veranstaltung

Die schnubiglbairische Mundart, genauer gesagt, die nord süd neu hoch schnubiglbairische Mundart ist eine Erfindung des Regensburger Musikwissenschaftlers Felix Hoerburger.
Er wurde im Jahr 1916 in München geboren und studierte dort Musikwissenschaft und Musikethnologie. Nach Promotion und Habilitation arbeitete Hoerburger ab 1968 an der Universität Regensburg als einer der führenden Musikethnologen in Forschung und Lehre bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1976. Felix Hoerburger starb am 03. Februar 1997.
Seine poetische Klangsprache ist Wort- und Klangspiel zugleich und man tut deshalb gut daran, nicht nachzusinnen über die Bedeutung eines jeden einzelnen Wortes. Denn in der Tat werden viele Wörter vorkommen, die eine konkrete Bedeutung gar nicht haben und bestenfalls nur so klingen, als ob es sie gäbe. In seinem Buch „neueste Nachrichten aus der schnubiglputanischen Provinz“, aus dem die „Stückl“ stammen, verarbeitet und persifliert Hoerburger seine Eindrücke von Forschungsreisen und seine Erfahrungen im Universitätsalltag.

Das Tauziehen zwischen Vortragendem und Hörer um die Frage, ob mit diesen Wörtern etwas Konkretes gemeint ist, und wenn ja, was gemeint ist, regt die Fantasie an, das bringt Spannung und Ergötzlichkeit, und nicht zu vergessen:

A jedes stückl ghört ghört, aufgsagt ghörts halt!Kurzbiografie Manfred Mundl: Jahrgang 1948 - von 1972 bis 2014 im Schuldienst an Grund- und Hauptschulen als Lehrer und langjähriger Rektor tätig. Geboren in Grainbach am Samerberg und jetzt wohnhaft in Waging am See. Sein Interesse gilt schwerpunktmäßig der humorvollen bairischen Literatur, insbesondere Karl Valentin und Felix Hoerbugers „Schnubiglbairisch“. Er spielt leidenschaftlich gerne Klarinette und Saxofon und singt in verschiedenen Chören.

Info

Quelle Kulturbüro Stadt Laufen
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