| Quelle | Kempten Tourismus (KKU Kempten) |
Vortrag am Sa, 9. September: Braunkohle - Das Ende einer Epoche
D´Allgaier Stoi´klopfer
Die Veranstaltung
Massive Übernutzung der Wälder führten ab dem 16. Jahrhundert europaweit zu einer Knappheit an Brennholz. Trotz ihres geringen Heizwerts wurde daher die Braunkohle als willkommene Alternative genutzt.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs dann auch der Bedarf an elektrischer Energie. Braunkohle wurde für die Stromerzeugung immer bedeutender, und große Tagebaue wurden eingerichtet. Allein in der Lausitz wurden dafür seit 1920 rund 80 Dörfer abgerissen.
Seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts werden die umweltschädlichen Aspekte der Stromgewinnung aus Braunkohle klar erkannt und als Folge davon das Ende der Braunkohleverstromung beschlossen.
Der Vortrag von Dr. Alfred Wassermann bei den Allgaier Stoiklopfern am Samstag, 9. September, um 19 Uhr befasst sich mit der Entstehung der Braunkohle, den Fördermengen in Europa und weltweit und speziell mit dem Lausitzer Braunkohlerevier, den dortigen Tagebauen und Kraftwerken und den Konsequenzen des Betriebs wie Flächenbedarf, Grundwasserabsenkung, Emissionen, ökologische Folgen und letztlich der Rekultivierung.
Ort: Kempten, Kleiner Kornhausplatz 1 im 2. Obergeschoss, Gäste sind herzlich willkommen, sie sollten eine Maske mitführen. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.
Homepage: www.allgaier-stoiklopfer.de
E-Mail: info@allgaier-stoiklopfer.de
Abb.: Schaufelradbagger im Tagebau Welzow-Süd, Foto: Dr. Alfred Wassermann
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